Klasse Performance von Rüdiger Maas

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Abgesehen davon,muss man
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Abgesehen davon,muss man bedenken, mit welchem Kapital der von Dir in #8 gepostete Trader in einem ganzen Jahr erwirtschaftet hat.
Er hatt das Konto mit gerade mal 500€ begonnen, um nach einem Jahr bei rund 1400 € zu stehen.
Da reden wir über keine tausend € brutto in einem ganzen Jahr.
Relativ mag das atürlich erstmal gut aussehen, aber mit solche kleinen Summen geht man völlig anders und unbeschwerter heran, als mit richtigen Summen. Das wird dabei immer vergessen.....

Für mich persönlich würde es sich bei 1000€ Jahresgewinn nicht lohnen, auch nur näher hinzuschauen, weil man davon in keinster Weise leben kann.
Also Wochengewinn vielleicht gerade so, aber für ein ganzes Jahr.....

Börse macht, mal abgesehen von den ganz langfrisiten Trends in Aktienmärkten, nur Sinn, wenn man die ganze WOche lang Zeit hat, hinzuschauen, und sich damit zu beschäftigen, d.h., man muss auch davon leben können, um dies tun zu können.
Um Dir mal ein Beispiel in die Hand geben zu können, ich brauche im Monat so mindestens ca. 4000€, das bedeutet in meinem Fall, bis vor Kurzem, als ich noch meine Langfristaktien hatte, von DIvidenden zu eben, und gelegentlichen kleinen Verkäufen der immer weiter gestiegenen Aktien, und ab und zu mal ein schönerer Gewinn im Daytrading.
Aber da, wie gesagt, gibt es solche und solche Phasen, manchal macht man in einem Monat so viel, dass es ein halbes bis ein ganzes Jahr allein daraus schon ausreicht, aber es gibt teilweise auch ganze Monate, wo man unter dem STrich damit nichts verdient hat.
Am Wichtigsten halte ich einen ausreichenden Finanzpuffer, um solche Phasen, in denen man durch aktiven Handel nichts verdient, durchfinanzieren zu können.

Sich einfach hinzusetzen, und mit wenig Kapital gute Börsengewinne, und das auch noch dauerhaft, erzielen zu wollen, gehört ins Reich der Utopie.
Sowas geht immer mit Sicherheit schief, sei es eben nach zwei Wochen, zwei Monaten, oder einem Jahr.

Der Leistungsdruck allein ist dabei schon zu hoch, um klar genug denken zu können.

Ganz ehrlich, mein Dezember zB war recht gut, etwas über 20000€ im Daytrading allein, da hatte ich aber auch wieder mal fast alles richtig gemacht.
Im Januar lag ich in der ersten Woche bei -16000 €, weil ich zwei grosse Fehltrades hatte, letzte Woche +4000 , macht noch -12000 € für Januar bis jetzt. Somit habe ich seit 01.12.2017 also nur 8000€ im Daytrading verdient, wenn es also zB ein schlechter Monat im Januar wird, und ich nicht noch ein paar Gewinne erzielen, bleibt für die SPanne Dez/Jan ein Monatsschnitt von 4000€.
Also gerade genug zum Leben, obwohl ich sehr viele Trades gemacht habe.

Ich denke, dieses Beispiel verdeutlicht Dir, wie anspruchsvoll sowas ist, und wie wichtig ein hinreichend grosser Finanzpuffer ist.

Es gab im Daytrading auch schon deutlich bessere Jahre, aber wie benedikt schon mehrfach sagte, derzeit ist es bei den aktuellen Märkten, und der vorherrschenden Geldpolitik, schwerer, deutlich schwerer geworden.
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SPOMI's Aussage stimmt aber
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SPOMI's Aussage stimmt aber auch, man muss auch immer erstmal eine mittelgrosse Krise in den Equities abwarten, um zu sehen, wie sich ein rcht junges Handelssystem, oder Ansatz, dann schlägt.
Wenn sich da die Verluste in Grenzen halten, oder sogar weitere Gewinne erwirtschaftet werden, was auf echtes Alpha hindeutet, anstatt reines Long-Trendfollowing zu betreiben, was nur solange funktioniert, wie es weiter nach oben geht, und dann bei einem Rücksetzer versagt, dann kann man sich die Sache näher anschauen, vorher eher nicht.

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Scorpion260, rein menschlich
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Scorpion260, rein menschlich bist Du mir unsympathisch und das wird wohl wegen Deinen Ausfällen auch so bleiben - verrückt, aber wahr, mittlerweile gibt es auch im sozialen Begegnungsraum Internet / world wide web so etwas wie "Online Chemie" zwischen Menschen. Aber fachlich bist Du top, und hast natürlich recht - mein Hinweis auf Gurupicking war letztlich ironisch gemeint (http://www.million-dollar-challenge.de/trades-2/), aber Input kann letztlich von überall herkommen. Ich zitiere Dich mit

"Unter "Guru" verstehe ich jemanden, der eine DAUERHAFTE Overperformance, also ein marktbetabereinigtes Alpha generiert, und das über einen hinreichend LANGEN Zeitraum. Weshalb sollten solche derart erfolgreichen Menschen ihr Können mit anderen, die es nicht können, für ein paar Peanuts, verglichen mit ihren Gewinnen, teilen sollen, um sich dann dadurch ihre erfolgreichen Strategien und Märkte selbst kaputtzumachen?!"

und denke wieder an meinen #1 Wizard, Bruce Kovner. 21% p.a. über 23 Jahre hinweg, nur ein Verlustjahr (1994 : -2,5 %) und mittlerweile hat Caxton mehr als 13 Milliarden US$ an Nettogewinnen generiert, seit 1983. Incl. Gebühren natürlich noch mehr ! https://forex.eu.com/bruce-kovner-famous-forex-traders/

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Kovner gab ja 2011 das Zepter
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Kovner gab ja 2011 das Zepter ab bei Caxton, ab trotz schwachem 2017 wurden seitdem noch etwas Gewinne generiert unterm Strich, siehe Anhang.

 

AnhangGröße
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@ scorpion II : wegen dem EA,
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@ scorpion II : wegen dem EA, den ich vorgestellt habe - der Trader, der das programmiert hat (Daniel Lembicz), ist nicht besonders vermögend. Wichtig ist immer, wieviel relativ zu meinem Gesamtvermögen riskiere ich. Wenn Du ein Vermögen von 500k € besitzt, und davon 20%, also 100k € verwendest und dann sogar den FDax selber traden kannst, wäre schon was zusammengekommen, aktuell um die 150k € Gewinn.

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@ JRM
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@ JRM
Gab es schon vor knapp 20 Jahren.
Präsentiere etws Neues.

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scorpion260 wrote:
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scorpion260 wrote:

@ JRM
Gab es schon vor knapp 20 Jahren.
Präsentiere etws Neues.

Nö, habe genug präsentiert, u.a. einen Primer incl. Quellen und habe mit Daniel Lembicz und Adrian Kömel zwei tolle Trader vorgestellt, die auf jede Watchlist gehören. Bruce ist natürlich nicht auf Facebook zu finden und hat wohl als Milliardär auch kein Interesse mehr an Daytrading :( ! Euch weiterhin alles Gute und ich schließe mich den Exilanten ein, das Forum macht einfach keinen Spaß mehr, und Spaß muss einfach sein. Für Dich & benedikt54 - denn das dünnste Buch der Welt ist bekanntlich "Deutscher Humor" - damit Ihr als gefrustete BRD Männleins nicht versauert vor dem heimischen PC : https://www.youtube.com/watch?v=ql_pvwPRrR0

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scorpion 
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scorpion 

Es gibt eben verschiedenen Charakter an der Börse. Da sind die welche man als Macher bezeichnet und Ihren eigenen Stil finden und die welche immer hinter der 

Performance anderer hinterherhecheln und dann immer über vergebene Investitionsmöglichkeiten weinen.

Daytrading ist kein Spass, sondern harte Arbeit, sogar verdammt harte Arbeit. Leute die glauben das man an der Börse Spass haben muss leben an der Realität vorbei.

Der Spass kommt dann wenn die Arbeit Erfolg hat, das ist wie in jedem Beruf so.

 

 

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@JRM
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@JRM

"Nö, habe genug präsentiert, u.a. einen Primer incl. Quellen und habe mit Daniel Lembicz und Adrian Kömel zwei tolle Trader vorgestellt, die auf jede Watchlist gehören."

Und da stelle ich, wie seit 15 Jahren hier, mal meine Realismusfrage: Das hat Dir jetzt wieviel Geld Profit gebracht?

"Euch weiterhin alles Gute und ich schließe mich den Exilanten ein"

So wirds was im Leben, Son;-)).

"das Forum macht einfach keinen Spaß mehr, und Spaß muss einfach sein"

Das Forum macht keinen "Spass" mehr, weil fast nix Sinnvolles seit langer Zeit kommt.
Wenn Du Spass willst, geh in einen Puff.

"damit Ihr als gefrustete BRD Männleins"

Ich komme aus, und wohne im tiefsten Osten....

Sowas mag ich, jahrelang nix Sinnvolles beitragen, paar lapidare Kommentare abseiern, nie was Reales posten, und dann beleidigt gehen.
Hat sich in den 15 Jahren hier wirklich nichts geändert.

Ich sag Dir eins, mit soviel Dünnhäutigkeit hast Du weder im Geschäftsleben, noch an der Börse, eine Chance....
Diesen Rat gebe ich Dir mit auf den Weg.

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Wenn ich mir Kovners
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Wenn ich mir Kovners Lebenslauf so durchlese, finde ich übrigens nichts, was ich nicht schon wusste, oder was irgendwie neu und interessant wäre.
Weshalb man anderen (Gurus) huldigt, anstatt selbst durch Leistung zu glänzen, habe ich ebenfalls nie verstanden.

Was bringt das einem selbst persönlich?

-12% in 2017, bei einem Makrofonds dieser Grösse, ist schon grausam, alle Indices sehr gut gestiegen, und so sehr danebengelegen, macht ein Alpha von grob geschätzten 20% oder mehr.

Gut, es war und ist seit 2008 (da wurde er Chefstratege) Law, aber das ist schon ein ausgesprochen mieses Resultat.
Daran sieht man, dass solche Trader genauso sind und handeln wie wir, oder eigentlich schlechter.
Wenn ich sehe, dass ich in 2017 rund +12% hatte, und der -12%, was sagt das wohl über solche "Gurus" aus?!
Denk mal drüber nach.

Die kochen nicht nur nicht mit Wasser, sondern mit heisser Luft.

Wie gesagt, man muss immer das marktbetabereinigte Alpha betrachten.
Von einem Fonds erwartet man Outperformance, denn ansonsten kann man die Titel selbst kaufen und liegenlassen.
Die Underperformance in 2017 war grauenvoll, und auch in der Jahren davor war sie nicht wirklich da.

Sicherlich hat Kovner über Jahrzehnte eine recht gute Überrendite erwirtschaftet, aber wie gesagt, was man dort liest, ist nichts, was neu ist, oder was schon immer bekannt war.

In den Boomjahren an den Aktienmärkten gut im Plus zu sein, ist wahrlich keine Kunst, das war ich auch immer.
Mein bestes Jahr war 2006, da lag ich bei 30,48%, beim ums Portfoiliobeta bereinigten Alpha..
Die daraus berechnete, gewichtete Benchmark lag aber noch rund 1% höher.

Nur rein auf die blanken Zahlen in Prozent zu schauen, bringt also nicht viel.
Man muss wirklich auf die Überrendite schauen, denn dafür sollten Fonds eigentlich da sein (was sie fast immer nicht sind, und wenn, dann oft nur temporär).

Zum Vergleich eignen sich solche Grafiken mit reinen Prozentangaben sicher gut, aber erfahrene Investoren lächeln da nur müde.

Für einen solchen Fonds hast Du sicher auch nicht die richtige Vermögensklasse, also was bringt es, darüber zu sinnieren, egal ob die Ergebnisse dort seit Jahren nun schlecht sind, oder gut wären?!
Das ist doch verlorene Zeit.

Ich schaue auf andere und bekomme selber nichts hin?
Es gibt 99% Menschen, die sich selbst grösser machen wollen, indem sie auf andere schauen und von anderen schwärmen.
1% machen es einfach selbst.
Benedikt hat es schön und knapp ausgedrückt.

Sorry, dass Dir jemand das mal so ins Gesicht sagt.

Ich mag vielleicht unsympathisch sein, weil ich jeden auf die Wahrheit stosse, aber diese "gespielten Bilder" sind doch auch nur Schwachsinn, ganz ehrlich.

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