Proteingehalt und Verträglichkeit von GMO-Soja

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Mag ja sein.
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Mag ja sein.

Jeder von uns vorher hätte das gekonnt.
Bisschen zuhören, Risiko,fertig.

Und zu dem einzigen anderen Thread: Ist doch nur noch Mist abseiern.
Zwar intelligenter Mist, aber trotzdem Mist. Mist bringt kein Geld;-)).

Das ist nicht arrogant gemeint, sondern nur die Ehrlichkeit.

Tele hats gut ausgedrückt.

Im Prinzip ist das alles Quatsch. Dinge, die wir vorher wussten.

Egal.
Meinen Frust und Hass muss ich noch abbauen.

Ich lasse es hier nicht mehr ab.

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peterg war doch damals der,
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peterg war doch damals der, der mich für meinen Trade kritisiert hatte, der mir -25000 brachte, selbst aber nichts beigebracht hat.

Muss ich noch was dazu sagen?!

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Das ist alles so sinnlos....
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Das ist alles so sinnlos....

ZMP Team Admin
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Zuletzt aktiv: vor 16 Stunden 45 Minuten
Lieber PeterG,
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Lieber PeterG,

wir freuen uns, dass Sie einen Blick über den Tellerrand hinaus werfen und sich mit dem Kernthema der ZMP auseinandersetzen. Über den Ölsaatenmarkt und seine weltweiten Auswirkungen berichten wir täglich in vielfacher Form. Zu Ihrem Thema:

Zunächst ist die Feststellung sinkender Proteingehalte nichts Neues, weil mit fortschreitender (GMO-)Züchtung die Bohnengröße und damit der Hektarertrag gewachsen ist und dabei auf höchste Proteingehalte verzichtet wird. Der Protein-Ertrag je Hektar hat sich nicht verringert. Nicht zuletzt ist die Sojabohne auch ein Energielieferant.

Für die Herstellung von Sojaschrot wird das Problem damit gelöst, dass die Standardwaren mit 44 % bzw. 48 % bzw. auch HP-Ware mit 60 % durch Mischen und Aufbereiten innerhalb der zulässigen Bandbreite hergestellt wird.

Weniger Cystin in der Aminosäurenzusammensetzung wird als weniger problematisch angesehen, weil die Aminosäure Lysin der begrenzende Faktor für die Eiweißwertigkeit ist.

Tiefgreifendere Analysen können wir hier nicht leisen. Diese müssten von Fütterungsexperten, Züchtern oder Wissenschaftlern erbracht werden.

 China importiert seit jeher zu mehr als 90 % ganze Sojabohnen und verarbeitet sie in den eigenen hafennahen Standorten. Sojaöl wandert überwiegend in die menschliche Ernährung. Sojaschrot wird für die wachsende industrielle Schweinehaltung verwendet. Im Falle von Überschüssen werden auch Reexporte in die umliegenden asiatischen Länder verfrachtet.

In wachsenden Maße werden die südamerikanischen Länder zum größten Anbieter, allen voran Brasilien. Daher gewinnen die Brasilianer immer mehr Handelsanteile, speziell beim größten Importeur China, der rd. zwei Drittel der globalen Sojabohneneinfuhren beherrscht.

Die US-Handelsanteile gehen folglich zurück, auch ohne den Handelsstreit USA-China und die Rohprotein-Problematik.

Kritisch werden jedoch die Herbst-/Wintermonate, wenn Südamerika weitgehend ausverkauft ist und nur noch die USA in der Lage sind, den großen chinesischen Bedarf zu decken. Die Chinesen sind bereits in den kleinen Ländern wie Uruquay, Paraquay und der Ukraine aktiv, auch wenn die Mengen noch so klein sind. Letztlich werden die Chinesen in den sauren Apfel der Importzölle beißen müssen, wenn auch zu einem fallenden Anteil.

Die EU importiert rd. 14 Mio. Sojabohnen und rd. 18 Mio. t Sojaschrot. Hauptlieferanten sind Argentinien, Brasilien und die USA mit für EU-zugelassene Sorten. Insofern ist das US-Problem mit dem Rohprotein hierzulande kein drängendes Thema.

Viele Grüße

Ihre ZMP

 

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