Wer würde Friedrich Merz wählen ?

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SCHREMPP hat doch jetzt Zeit <g>

gruss hans

Premium User Gold
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Friedrich Merz - Wiederwahl in den Bundestag sicher

Machtspiele

(12.08.05) - Er käme ja – wenn Angela Merkel ihn riefe. Friedrich Merz hatte mit der Politik keineswegs abgeschlossen, als er vergangenen November von seinem Amt als Unions-Fraktionsvize für Wirtschaft und Finanzen zurücktrat.

Gleich nach der Neuwahl-Ankündigung brachte er sich öffentlich in der Talkshow „Sabine Christiansen“ zurück ins Spiel um die demnächst zu vergebenen Ämter der Macht.

Das Bundestagsmandat hatte der 50-jährige CDU-Abgeordnete bei seiner halben Rückkehr in den Anwaltsberuf ohnehin behalten – und damit den Fuß in der Tür.

(Quelle und ausführlich weiter lesen: Handelsblatt, http://www.handelsblatt.com/pshb?fn=tt&sfn=go&id=1086702)

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Sonntag, 14. August 2005
Kompetenzteam der Union
"Die Wirtschaft macht Merkel"

Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel wird nach den Worten von CDU-Generalsekretär Volker Kauder im Wahlkampfteam das Kernthema Wirtschaft selbst abdecken. "Für die Themen Wirtschaft, Wachstum und Arbeit steht in erster Linie die Kanzlerkandidatin selbst", sagte Kauder der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

"Es ist doch keine Frage, dass das wichtigste Thema auch von der wichtigsten Person vertreten werden muss", sagte Kauder weiter. Ein Parteisprecher wollte die Darstellung der Zeitung nicht kommentieren, nach der Merkel bis zum Wochenende vergeblich versucht habe, einen Manager aus der Wirtschaft für das Wahlkampfteam zu finden.

Merkel will an diesem Mittwoch ihr so genanntes Kompetenzteam vorstellen. Als möglicher Kandidat für ein Superministerium für Wirtschaft und Finanzen in einem von Merkel geführten Bundeskabinett gilt der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber. Allerdings war Stoiber auch schon als möglicher Außenminister im Gespräch. Bislang lehnt der bayerische Ministerpräsident es ab, sich dazu zu äußern, ob er nach der Wahl überhaupt nach Berlin gehen wird. Stoiber ist Spitzenkandidat der CSU für die geplante Bundestagswahl am 18. September. Dem Wahlkampfteam der Union wird Stoiber erklärtermaßen nicht angehören.

In der Unionsspitze hatte es geheißen, wegen dieser Option sei für Merkel die Besetzung dieser Ressorts im Kompetenzteam schwierig. Ein geeigneter Kandidat müsste einerseits als Wahlkampf-Zugpferd prominent genug sein und andererseits nach einem Wahlsieg für Union und FDP bereit sein, die Felder wieder an Stoiber abzutreten. Nach seinen umstrittenen Äußerungen über die Wähler in Ostdeutschland hatten Politiker der FDP erklärt, Stoiber sei als Bundesminister nicht tragbar.

Stoiber selbst hatte in den vergangenen Tagen neben dem bayerischen Innenminister Günther Beckstein (CSU) auch den CDU-Außenpolitiker Wolfgang Schäuble als Mitglieder des Wahlkampfteams genannt. Dem Vernehmen nach sorgte er damit bei der CDU für Verärgerung, da es Sache der Kanzlerkandidatin sei, ihr Kompetenzteam vorzustellen.

Auf CDU-Seite gelten nach Angaben aus der Parteispitze die niedersächsische Sozialministerin Ursula von der Leyen, Baden-Württembergs Kultusministerin Annette Schavan und der saarländische Ministerpräsident Peter Müller als gesetzt.

Quelle:
http://www.n-tv.de/566680.html

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Vater des Bierdeckels im Kompetenzteam
(Merz hatte den Deckel hochgehalten)

16 August. 2005, 20:27 Uhr
Kompliment, Frau Merkel!

Paul Kirchhof ist eine sehr gute Personalentscheidung. Ich kann Frau Merkel ohne Einschränkung dazu gratulieren, dass es ihr gelungen ist, diesen hochkompetenten und eloquenten Überzeugungstäter in Sachen eines einfachen und gerechten Steuersystems als für Finanzen zuständigen Mann in ihr Kompetenzteam zu holen. Ich bin schon jahrelang Kirchhof-Fan und erinnere mich noch gut an seine Vorstellung des Karlsruher Entwurf genannten Steuerkonzepts (gemeinsam mit seinen Mitstreitern!) im Finanzausschuß des Deutschen Bundestags im Frühjahr 2002. Bereits damals fand ich seine Idee einer Proportionalsteuer von 25% auf alle Einkunftsarten bestechend - bei gleichzeitiger Abschaffung aller einkommensteuerrechtlichen Ausnahmetatbestände.(Oswald Metzger)

Quelle:
http://blog.focus.msn.de/metzger/archives/44

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Auch der gute Herr Kirchhof hat leichte Unschärfen in der Argumentation:
"Zunächst muss man sich bewusst machen, dass die Erhöhung der Mehrwertsteuer immer diejenigen trifft, die kleine Einkommen haben und vor allem diejenigen, die ihr ganzes Einkommen konsumieren müssen. Das sind vor allem die Familien, die ihre Kinder ernähren müssen und diese Familien werden ja schon gegenwärtig durch die Verbrauchssteuer etwa auf Alkohol und Tabak, durch die soziale Härte der Ökosteuer, mit 15 bis 20 Prozent ihres gesamten Einkommens belastet. Während die anderen, die höhere Einkommen haben oder keine Kinder haben, sparen und investieren können und bei diesem Sparen und Investieren direkt den Steuern gänzlich ausweichen. Wir haben schon gegenwärtig eine Schieflage in der Belastung durch die indirekten Steuern. Und wenn jetzt die Mehrwertsteuer erhöht würde, also die Kaufkraft dieser kleinen Einkommen um zwei Punkte gesenkt würde, wäre das natürlich sozialstaatlich, aber auch gleichheitsrechtlich nur schwer vertretbar"

Also zusammengefaßt:
Die Mehrwertsteuer muss runter, vor allem aber die Verbrauchsteuer auf Alkohol, damit die Ärmeren wenigstens noch was zum saufen haben, wenn sie den gleichen Lohn-/Einkommensteuersatz zahlen wie die Reichen.

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Die Finanz Probleme in Deutschland sind so gewaltig, dass diese nicht mehr durch Parteifunktionäre gelöst werden können, die Partei- bzw. Lobbyinteressen zu berücksichtigen haben. Das erleben wir ja seit Jahrzehnten.
Insofern ist der parteilose Paul Kirchhof der richtige Fachmann; die Abschaffung aller Subventionen und aller Ausnahmetatbestände im Steuerrecht zu verwrklichklichen
Die totale Vereinfachung des Steuerrechts wurde schon seit langem ständig gefordert
aber nie realisiert. Mit Paul Kirchhoff gibt es nun endlich Hoffnung , dass dies nun umgesetzt wird !

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@StillhalterTrader
"Die totale Vereinfachung des Steuerrechts wurde schon seit langem ständig gefordert
aber nie realisiert. Mit Paul Kirchhoff gibt es nun endlich Hoffnung , dass dies nun umgesetzt wird !"
Ein frommer Wunsch, ich glaub aus drei bis vier Gründen nicht dran:
1. ist es einfach von außen plakative Forderungen zu stellen, ohne die Finanzierung auch nur ansatzweise zu überschlagen. Und bei dem was er fordert, würde selbst ein Milchmädchen die Finanzierungslücken aufdecken.
2. wurde bislang auch jeder externe Experte im realen Politikbetrieb sehr schnell assimiliert und angepaßt. Dafür sorgen nicht nur die Politiker selbst sondern vor allem die Lobbyverbände der Gewerkschaften und vor allem der Wirtschaft, die ja gat keine Veränderung wollen. Dafür gehts denen doch momentan viel zu gut.
3. Merkel läßt keinen zu groß und zu wichtig werden, der anderer Meinung als sie ist.
4. Ich bin sicher, dass nach den Koalitionsverhandlungen keiner mehr von Kirchhof spricht.

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"Ein frommer Wunsch, ich glaub aus drei bis vier Gründen nicht dran"

Mir fällt auch noch einer ein:

Man stelle sich mal vor, die Steuer könnte zukünftig von einem Milchmädchen auf einem Bierdeckel erklärt werden. Wir hätten von heute auf morgen Millionen von Arbeitslosen Finanzbeamten. DAS würde unser Staat doch niemals zulassen! :-)

Gruss

GMT

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GMT,

nicht nur das.

Vielmehr müsste das ganze Heer von Steuerberatern in volkswirtschaftlich produktive Gebiete sich umstrukturieren. Es ist ja nicht so, dass diese Berufsgruppe Nassauer und Nichtsblicker sind, sondern meist ökonimisch ziemlich gut ausgebildet, also durchaus brauchbar in der Wirklichkeit sind.

Aber auch diese Umstrukturierung geht nicht, weil dann würde ja Wachstum entstehen und die Münteferings dieser Republik verlöre ihren Einfluss, weil diesen die Macher übernehmen würden.

*) Man siehts ja an der neusten Äusserung des Deutschlehrers, der sich an den Staatsfinanzen versuchte; dass ein Kirchhof nicht kompetent sei. Das muss man sich mal reinziehen, wirken lassen, die Vita beider vergleichen, das Fenster schliessen und erst dann ganz laut schreien ... mehr bleibt einem bei so viel Dämlichkeit nicht übrig.

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