Neue Getreide- und Ölsaatenschätzung des IGC vom 30. August 2013
Die jüngste Schätzung des internationalen Getreiderates geht von einer weltweiten Getreideerzeugung in der Höhe von 1.929 Mio. t (Vorjahr 1.789 Mio. t und VorVorJahr 1.851 Mio. t) aus. Gegenüber der Vormonatsschätzung liegt das Ergebnis um 9 Mio. t höher.
Der Verbrauch an Getreide im Jahre 2013/14 soll 1.893 Mio. t betragen. In Verbindung mit einem niedrigen Anfangsbestand erhöht sich der Bestand am Ende des Getreidejahres auf 365 Mio. t (Vorjahr 328 Mio. t). Dennoch bleibt die Bestandsaufstockung in bescheidenem Rahmen. Die Versorgungszahl stock-to-use-ratio erhöht sich von 18 % auf 19,2 %, bleibt also unter dem Durchschnitt von mehrjährigen 20 %.
Die Weltweizenernte wird auf 691 Mio. t (Vorjahr 654 Mio. t; VorVorJahr 695 Mio. t) geschätzt. Gegenüber der Vormonatsschätzung sind es 4 Mio. t mehr. Der Weizenverbrauch soll bei 688 Mio. t liegen. Unter Berücksichtigung der Anfangsbestände errechnet sich ein Endbestand von 176 Mio. t der nur 2 Mio. t gegenüber dem Vorjahr steigt. Der Weizenmarkt bleibt nur knapp durchschnittlich versorgt.
Die Weltmaisernte setzt das IGC auf 945 Mio. t (Vorjahr 860 Mio. t VorVorJahr 877 Mio. t) um 3 Mio. t höher als im Vormonat. Der Maisverbrauch wird auf 917 Mio. t geschätzt. Unter Einbeziehung des Anfangsbestandes lässt sich ein voraussichtlicher Endbestand von 150 Mio. t bestimmen, der gegenüber dem Vorjahr um 29 Mio. t höher ausfällt und bei über 16,3 % vom Verbrauch beträgt. Damit würde der Maismarkt durchschnittlich versorgt beurteilt werden.
Die Sojabohnenschätzung wurde auf 280 Mio. t (Vorjahr 269 Mio. t) um 4 Mio. t niedriger als im Vormonat eingestuft. Der Verbrauch soll im Wesentlichen konstant bleiben. Der Endbestand steigt von 26 auf 32 Mio. t.