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Marktanalysen und Prognosen Getreide- Rohölmärkte 22.12.2025

Marktanalyse & Prognosen – 22. Dezember 2025

Weizen

Wöchentliche Marktentwicklung

  • USDA / WASDE & Exporte: Die globalen Weizenvorräte und Endbestände wurden zuletzt nach oben revidiert, vor allem aufgrund höherer Ernten in Kanada, Argentinien, der EU und Russland. Der US-Erzeugerpreis blieb unverändert.

  • Preisbewegung: US-Weizenfutures tendierten in der vergangenen Woche schwächer, insbesondere KC-Weizen. International belastet das hohe exportfähige Angebot die Preise.

  • EU-Signale: Die EU-Weizenexporte liegen unter dem Vorjahresniveau; erste Flächenschätzungen für 2026 deuten auf leicht geringere Anbauflächen hin.

  • Schwarzmeer-Region: Russland exportiert weiterhin hohe Mengen; die wöchentliche variable Exportsteuer bleibt ein zentrales Marktsignal.

Trend:

  • USA: fallend bis stabil

  • EU: stabil mit leichtem Abwärtsdruck

  • Einfluss Schwarzmeer: klar bearish für EU-Preisbildung

2–4-Wochen-Ausblick:

  • Seitwärts bis leicht schwächer, solange der internationale Exportwettbewerb anhält und die globalen Bestände hoch bleiben.


Mais

Wöchentliche Marktentwicklung

  • US-Exporte: Die US-Maisexportverpflichtungen liegen deutlich über dem Vorjahr (≈ +30 %), 

  • Futures: Maisfutures gaben zuletzt leicht nach, blieben aber insgesamt gut unterstützt.

  • Nachfrage: Die US-Ethanolproduktion bleibt hoch; Lagerbestände ziehen weiter ab.

  • EU & Schwarzmeer: Die ukrainische Maisernte fiel geringer aus, was den EU-Importbedarf stabilisiert.

Trend:

  • USA: stabil bis leicht steigend (fundamental)

  • EU: stabil

2–4-Wochen-Ausblick:

  • Seitwärts bis leicht fester, getragen von Exportdynamik und Bioethanol-Nachfrage.


Rohöl 

Wöchentliche Marktentwicklung

  • Preise: Rohöl bewegte sich zuletzt seitwärts bis leicht schwächer 

  • Lagerbestände: Leichte Rohöl-Lagerabbauten, aber weiterhin hohe Produktbestände.

  • Geopolitik: Einzelne Unterstützungsimpulse (z. B. Venezuela-Thematik), jedoch kein nachhaltiger Trend.

  • Ausblick Energieagenturen: Erwartung eines Überangebots Anfang 2026.

Trend:

  • stabil bis leicht fallend

2–4-Wochen-Ausblick:

  • Seitwärts bis leicht schwächer, sofern keine geopolitischen Eskalationen auftreten.


Zusammenfassung

  • Weizen: Seitwärts bis leicht schwächer – globale Überversorgung dominiert

  • Mais: Stabil bis leicht fester – starke Exporte und Ethanol stützen

  • Raps: Seitwärts – steigende Bestände begrenzen Potenzial

  • Rohöl: Seitwärts bis leicht schwächer – Überangebot überwiegt geopolitische Risiken

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