1. Regulatorisches Umfeld & Politik-Signale
CBAM weiterhin zentraler Preistreiber (Stand 12.02.2026)
Der Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) der
Europäische Kommission bleibt das dominierende Thema für alle europäischen Düngemittelmärkte.
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Seit 1. Januar 2026 sind Importdünger (Urea, Ammoniak, NPK, DAP u. a.) emissionsbasiert zu bepreisen.
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In den ersten Wochen hat sich gezeigt, dass CBAM-Kosten spürbar, aber geringer als ursprünglich erwartet ausfallen – viele Importe wurden noch vor Jahreswechsel eingeführt.
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Gleichzeitig werden in mehreren Mitgliedstaaten politische Schritte vorbereitet, um eine temporäre Aussetzung oder Redurierung von CBAM-Abgaben für Düngemittel zu ermöglichen.
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Die Notfallklausel („CBAM-Notbremse“) gemäß Art. 27a erlaubt eine Aussetzung bei Marktstörungen – wird derzeit aktiv diskutiert.
2. Preisniveau & Kostenentwicklung
Stickstoffdünger (Urea, AHL, KAS)
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Urea: leichte Preisreduktionen seit Anfang Februar (–3 bis –6 €/t je nach Region).
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KAS/AN: weitgehend stabil, minimale Korrekturen.
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Der erhoffte starke Auftrieb durch CBAM bleibt weiterhin aus, da Lagerbestände aus Q4/2025 hoch sind.
Phosphate (DAP/MAP)
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Preisniveau weiterhin hoch, aber stabil.
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Die Nachfrage ist verhalten, was preisdämpfend wirkt.
Kalidünger (MOP/KCl)
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Sehr stabiler Markt, nahezu unveränderte Preise.
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Kaum Transaktionsvolumen im Spotbereich.
3. Angebots- & Nachfrage-Lage
Angebot
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Importvolumen leicht rückläufig, da Händler auf klarere CBAM-Abrechnungsregeln warten.
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Mehr Warenströme aus Nordafrika und dem Nahen Osten; Russland/Belarus aufgrund Zöllen und politischer Hemmnisse rückläufig.
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Europäische Produktion läuft stabil – gestützt durch günstigere Gaspreise seit Januar.
Nachfrage
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Februar ist traditionell eine Phase verhaltener Einkaufsaktivität.
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Agrarbetriebe warten vermehrt auf:
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exakt bezifferte CBAM-Kosten,
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März-/April-Preisniveaus,
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neue Energiepreisindikationen
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