Durchschnittliche US-Maisbestände (Stand 28. Juli 2013)
Die wöchentlichen Ratings zur Einstufung der US-Maisbestände bewegen sich nach anfänglich unterdurchschnittlicher Entwicklung jetzt auf dem Niveau von 10 jährigen Durchschnittswerten. Das bestätigen die Ergebnisse vom letzten Termin am 28. Juli 2013. Zwar gibt es zwischen den einzelnen Anbaugebieten sehr unterschiedliche Ergebnisse, aber wie immer gleichen gute Standorte die weniger leistungsstarken wieder aus.
Sollte die Entwicklung in bisherigem Stil weiterlaufen kann man Durchschnittlichen Flächenerträgen gerechnet werden, die in einer Größenordnung zwischen 90 und 100 dt/ha liegen können.
Sollte diese Annahme zutreffen, dann wird die USDA-Prognose von Anfang Juli nach unten korrigiert werden müssen. Daraus folgt, daß immer noch eine große Ernte eingefahren wird, aber die anvisierte Superernte wird es nicht sein.
Aber noch nicht ist nichts unter Dach und Fach. Die Bestäubungsphase verläuft unter guten Vorzeichen, Jetzt kommt es noch auf die Kornfüllungsphase an. Last not least hängt immer das Damoklesschwert von Frühfrösten im September über dem US-Cornbelt.
Die Maiskurse haben nach dem Kursrutsch an den zurückliegenden Tagen sich wieder ein bißchen gefangen. Ob das schon die Talsohle sein wird, bleibt aber noch offen, denn bei günstigen Aussichten auf eine ausreichende Versorgungsentwicklung wird sich der Erntedruck (harvest low) in den Monaten September/Oktober nochmal bemerkbar machen.