Der Iran-Konflikt hat bereits starke Preissprünge im Weltmarkt ausgelöst. Die Auswirkungen auf den europäischen Binnenmarkt beginnen sich jetzt erst zu übertragen und könnten in den kommenden Wochen deutlich sichtbar werden.
1️⃣ Weltmarkt (Urea Exportpreise)
→ reagiert sofort auf geopolitische Ereignisse (Iran-Konflikt).
2️⃣ EU-Importpreise
→ reagieren mit einigen Tagen Verzögerung, wenn neue Lieferungen kontrahiert werden.
3️⃣ Händlerpreise Deutschland
→ reagieren am langsamsten, weil
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Lagerbestände vorhanden sind
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Kontrakte laufen
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Nachfrage schwach sein kann.
Interpretation der Grafik
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Der erste starke Preissprung entsteht im Weltmarkt.
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Danach folgen EU-Importpreise.
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Händlerpreise für Landwirte steigen typischerweise 1–4 Wochen später.
Ergebnis:
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Weltmarktpreise „explodieren“ geradezu
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während Händlerpreise im Inland noch relativ stabil wirken.