17.
04.24
12:46
Rapsernte bleibt unverändert

DRV aktualisiert Ernteschätzung 2024

DRV erneuert Ernteschätzung 2024 auf 41,23 Mio. t.

Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) hat in seiner neuen Apr.24-Ausgabe die deutsche Getreideernte auf 41,23 Mio. t geschätzt. Im Vergleich zum Vorjahr fällt das Ergebnis um -3,3 % schlechter aus, im 5 Jahresvergleich beträgt der Rückgang -4,5 %.

Die Anbaufläche 2024 liegt um -2,2 % unter Vorjahr und die Ertragserwartungen werden vom DRV um -1,1 % niedriger eingestuft.

Der Weizenanbau ist aufgrund der ungünstigen Wetterlage während der Aussaat im Herbst 2023 um -7,7 zurückgegangen. Dagegen sollen die guten Wachstumsbedingungen in den Winter- und Frühjahrsmonaten dazu beitragen, dass die Hektarerträge geringfügig ansteigen. Die Weizenernte wird insgesamt auf 20,17 Mio. t (Vorjahr 21,53 Mio. t) geschätzt und erreicht damit fast 50 % der Gesamternte.

Die Gerstenernte soll um 0,9 % auf 11,1 Mio. t ansteigen. Dazu trägt eine +3,7 %ige Steigerung der Anbaufläche bei, wird aber gekürzt durch eine um -2,6 % verringerte Ertragserwartung.

Für den Roggen schätzt der DRV eine Ernte in Höhe von 3,2 Mio. t, die im Wesentlichen durch eine 5,9 %ige Ertragssteigerung je Hektar bewirkt wird. Im Falle von Triticale erwartet man einen Erntezuwachs von +7,3 % zum Vorjahr, ausschlaggebend ist die größere Anbaufläche mit +5,6 %.

Der Maisanbau soll um -2,4 % geringer ausfallen und die Hektarerträge werden sogar um -8,7 % niedriger angesetzt. Von der bevorstehenden Aussaat bis zur Ernte vergeht noch einige Zeit.

Ein gewaltiger Erntesprung von +44,5 % wird für Hafer vorausgesagt. Zu der um 7 % höheren Anbaufläche kommt eine Ertragssteigerung von +35 % im Vergleich zum katastrophalen Vorjahresergebnis. Im mehrjährigen Vergleich fällt das Ergebnis weniger dramatisch aus.

Die Vegetation hat in diesem Jahr rd. 10 Tage Vorsprung im Vergleich zu Durchschnittsjahren. Allerdings könnte die milde Witterung im Winter dazu beigetragen haben, dass der Krankheitsdruck in der nächsten Zeit deutlich größer sein wird. Bei relativ zutreffend einzuschätzenden Anbauflächen wird das Ernteergebnis letztendlich von der Kornausbildungsphase im Juni und den Druschbedingungen entscheidend mitbestimmt. 

Die Rapsernte wird fast ausschließlich unverändert zum Vormonat auf 3,94 Mio. t geschätzt (Vorjahr 4.23 Mio. t) Das verringerte Ergebnis zum Vorjahr ist auf eine kleinere Anbaufläche (-4,8 %) und geringere Ertragserwartungen (-2,3 %) zurückzuführen. 

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