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01.14
15:37

EL Nino La Nina - im neutralen Bereich

La Nina und El Nino bleiben aus – Reduziertes Risiko für Sojaernten in Südamerika

Das australische Wetteramt meldet in seiner jüngsten Ausgabe am 2. Jan. 2014 keine auffälligen Wassertemperaturen im Pazifischen und Indischen Ozean, die auf eine Wetteranomalie wie“ El Nino“ oder „La Nina“ hinweisen.

In den dafür in Frage kommenden Gebieten der subtropischen südlichen Aquatorialströmung bleiben  die Meßergebnisse  im neutralen Bereich. Man erwartet aufgrund der langjährigen Erfahrung, dass diese Entwicklung wenigstens die nächsten 3 bis 5 Monate so bleiben wird.

Um eine Na Nina –Wetterlage auszulösen, müssten die Messzahlen  zwei bis drei Monate lang um das 9-fache der jetzigen Werte steigen. Für ein EL-Nino-Wetterphänomen müssten im gleichen Zeitraum die Temperaturwerte um den gleichen Faktor fallen. Das ist höchst unwahrscheinlich.

Eine El-Nino-Wetterlage würde zu starken Niederschlägen in Südamerika und Trockenheit in Ostaustralien führen. Umgekehrt ist die Situation im Falle von La Nina.

Die 14-tägigen Wetterprognosen für Südamerika – speziell Argentinien –deuten auf ein Nacheinander von Niederschlägen mehr oder weniger ergiebiger Art auch auf  mehrtägige Trockenphasen  hin. Zu wenig Regen scheint das Zentralgebiet westlich von Buenos Aires abzubekommen, während die nördlichen Gebiete Argentinien günstig bedient werden. Die Trockenphasen bekommen deswegen große Bedeutung, weil Temperaturen über 30 Grad eine hohe Verdunstung bewirken,  so dass das knappe Bodenwasser rasch in Minimum gerät.

Die nächsten 6 bis 8 Wochen werden entscheidend sein für eine ertragreiche Blüh- und Kornausbildungsphase für die Sojabohne. Die Erwartungen auf eine Rekordernte sind immer noch hoch gesteckt. Auch die argentinische  Maisernte könnte durch eine ungünstige Witterungsentwicklung in Mitleidenschaft gezogen werden. Argentinien ist der 2.-größte Maisexporteur nach den USA.

In Brasilien läuft die Wetterentwicklung ihren üblichen Gang. Ausreichend hohe Niederschläge sorgen immer wieder dafür, dass die schwindenden Bodenwasservorräte infolge der hohen Verdunstungsraten bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius immer wieder aufgefüllt werden.

In Ostaustralien sind die Ernten weitgehend gelaufen, so dass ungünstige Witterungsentwicklungen nicht mehr die ganz große Wirkung entfalten können.

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