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09:24

Neue EU-Ernteschätzung 2013/14

EU-Kommission schätzt EU-Ernte auf 298 Mio. t.

Die jüngste Schätzung der EU-Kommission zur Getreidebilanz 2013/14 lieferte leichte Korrekturen nach unten. Das Ernteergebnis einschl. Kroatien wird jetzt etwas unterhalb  von  300 Mio. t geschätzt. Wenn man den Kroatien-Effekt herausrechnet, landet man bei rd. 295 Mio.t. Gemessen an mehrjährigen Mittelwerten handelt es sich um eine gute Durchschnitts-ernte. Verantwortlich für das herabgesetzte Ergebnis ist die schwächer eingestufte Maisernte, die nur noch bei 66 Mio. t landet.

Betrachtet man die Getreidebilanz insgesamt, ist festzustellen, dass die EU-28 nach wie vor ein Nettoexporteur von Getreide bleibt. Einem verringerten Import von knapp 13 Mio. t (Vorjahr 17 Mio. t) stehen Exporte in Höhe von 26 Mio. t (Vorjahr 32 Mio. t) gegenüber. Die verringerten Einfuhren sind eine Folge der gestiegenen Eigenerzeugung. Der Rückgang bei den Exporten ist dem Umstand zu verdanken, dass die Schwarzmeerregion im laufenden Jahr erheblich größere Ausfuhrmengen zu günstigen Preisen zur Verfügung stellen kann und die nordafrikanischen Importländer einen geringeren Einfuhrbedarf nachweisen.

Die Verbrauchszahlen für die menschliche Ernährung, dem Futterverbrauch und die industrielle Verwendung bewegen sich im üblichen engen Rahmen von wenigen Mio. t.

Mit einer Aufstockung des Endbestandes von 27 auf 38 Mio. t werden wieder mehrjährige Durchschnittswerte  erreicht. Der Endbestand zum Verbrauch errechnet sich auf 13,8 % und weist damit auf gute Durchschnittsversorgung der EU hin.

Hinsichtlich der Preisbildung bleibt die exportorientierte EU auf die maßgebliche Entwicklung auf den Weltgetreidemarkt angewiesen. Die Preise werden entscheidend vom Verhältnis des Exportpotenzials der großen Ausfuhrländer  USA, Schwarzmeerregion und die EU-28 zum Importbedarf der Einfuhrstaaten in Nordafrika und dem Nahen Osten bestimmt.

Zurzeit konzentriert sich die Preisfindung am möglichen Ausgang der US-Maisernte, die sich in der abschließenden Reifungsphase befindet und noch unsicheren Witterungsentwicklungen ausgesetzt ist. 

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