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03.14
14:31

USDA-Bericht vom 10.03.2014 - moderate Korrekturen - Weizen rauf, Mais runter

USDA-Marktbericht vom 10 März 2014 – keine grundlegende Änderung der Versorgungslage im Getreidesektor.

Die zum wiederholten Male geschätzte und korrigierte Getreideernte 2013/14 wurde nur in kleinen Teilbereichen an die neuen Erkenntnisse angepaßt. Die Weltgetreideernte wird weiterhin auf Rekordniveau von 1,97 Mrd. t eingeschätzt. Etwas zurückgenommen wurde die Erntefläche mit 541,5 Mio. ha und der Durchschnittsertrag auf 3,64 t /ha.  Der Verbrauch wird auf rd. 1,94 Mrd. t geschätzt. Der Endbestand erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 35 Mio. t. Die Versorgungslage gemessen am Endbestand zum Verbrauch errechnet sich auf gleichbleibende 19,4 %, also knapp unter dem mehrjährigen Durchschnittsniveau.

Im Falle des Weizens wurde die März.-14-Schätzung um wenige Mio. t nach unten auf 713 Mio. t korrigiert.  Der Verbrauch wird bei rd. 705 Mio. t eingestuft, so dass der Endbestand um rd. 8 Mio. t gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Die Versorgungslage rutscht unter das langjährige Mittel auf 24,6 %. Der Weizenmarkt wird damit als knapp durchschnittlich versorgt einzustufen sein.

Im Futtergetreidesektor wird ein Produktionsvolumen von 1,26 Mrd.  t unterstellt. Der Verbrauch wird auf 1,23 Mrd. t taxiert. Der Überhangbestand steigt auf 191,5 Mio. t bzw. auf 15,5 % vom Verbrauch. Das ist eine deutliche  Verbesserung gegenüber dem Vorjahr.

Die globale Maisernte wurde leicht nach oben auf 967 Mio. t korrigiert. Der Verbrauch wird auf 944 Mio. t  geschätzt. Der Endbestand errechnet auf überdurchschnittlich hohe 16,8 % zum Verbrauch.

Die Börsenkurse reagierten unterschiedlich. Während die Weizenkurse nochmals anzogen, gaben die Maiskurse in mehreren Tagen etwas nach.

Auf dem Markt lastet große Verunsicherung über den weiteren Verlauf der Getreideverladung in den Schwarzmeerhäfen. Trotz aktuellen „Business as usual“  und beschwichtigenden Erklärungen mißtraut man den künftigen politischen und finanziellen Verhältnissen. Hohe Eurokurse schrecken  Importeure nicht ab, sich in der EU einzudecken.  

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