Nachdem die Preise zu Beginn der Woche stark unter Druck gerieten, zeigte sich gegen Ende eine Erholung, wobei Weizen und Mais uneinheitliche Entwicklungen verzeichneten. An der CBoT verlor der Mai-Weizen am Donnerstag 3,25 US-Cent auf 536,00 US-Cent/bushel (178,60 €/t), nachdem er zwischenzeitlich bis auf 525,25 US-Cent abgesackt war. In Kansas hingegen konnte sich der Hard-Red-Weizen mit einem Plus von 0,50 US-Cent auf 569,00 US-Cent/bushel behaupten. Die Spring-Wheat-Futures in Minneapolis schlossen mit einem leichten Minus von 1,25 US-Cent bei 591,25 US-Cent/bushel.
Bullische Impulse kamen von den Exportverkäufen: In der Woche bis zum 27. März beliefen sich die Bestellungen auf 340.000 t Weizen der Saison 2024/25, ein Plus von 40 % gegenüber dem Vierwochenmittel. Gleichzeitig machten die Wetterbedingungen den Marktteilnehmern Sorgen, da Trockenheit und bevorstehender Frost in den US-Plains mögliche Ernteschäden verursachen könnten. Dennoch belastete die Stärke des Euro die Notierungen an der Euronext in Paris, wo der Mai-Weizen um 1,00 € auf 221,00 €/t nachgab.
ZMP Live Expertenmeinung
Die Märkte zeigen uneinheitliche Entwicklungen. Während bullische Faktoren wie starke Exportzahlen und wetterbedingte Risiken die Preise kurzfristig stützen, wirken die globalen Handelsunsicherheiten und der starke Euro dämpfend. Insgesamt bleibt der Markt daher neutral bis leicht bearisch.