11.
10.24
Spannung vor dem WASDE-Report

Getreide News, 11.10.2024

Bullish
  • Importländer aktiv am Markt
  • Geopolitische Spannungen und Konflikte steigen
  • Anbaubedingungen Russland teils schwierig
Bearish
  • Solide Ernteprognose für die USA
  • Schwache Wirtschaftsdaten China/USA

Der US-Weizenmarkt zeigte am Donnerstag an den drei großen Börsen ein reges Handelsvolumen. Der Export Sales Report meldete für die Woche bis zum 3. Oktober insgesamt 433.560 Tonnen an Weizenverkäufen, was im oberen Bereich der Schätzungen von 250.000 bis 550.000 Tonnen lag. Dies stellte einen leichten Rückgang gegenüber der Vorwoche dar und lag deutlich unter dem Niveau der gleichen Woche im Vorjahr. Mexiko war der größte Käufer mit 101.400 Tonnen, gefolgt von den Philippinen mit 60.000 Tonnen. Japan kaufte derweil am Donnerstag 115.050 Tonnen Weizen aus den USA, Kanada und Australien, darunter 56.690 Tonnen aus den USA. Trockenheit in den südlichen Regionen der USA bleibt ein drohendes Problem, während die Aussaat weiter fortgesetzt wird. Laut Commodity Weather Group wurde ein Artikel veröffentlicht, der zeigt, dass 50 % des HRW-Gürtels unter Stress stehen werden, wobei die Trockenheit über die nächsten 10 Tage anhält und der Prozentsatz auf 100 % steigt, wenn die Regenfälle in der 11- bis 15-Tage-Vorhersage ausbleiben. Mit Spannung wird vom USDA der monatliche WASDE-Bericht heute erwartet. Analysten, die von Bloomberg befragt wurden, erwarten Endbestände von 820 Millionen Scheffel Weizen, wobei die Schätzungen zwischen 788 und 846 Millionen Scheffel liegen. Es wird erwartet, dass die weltweiten Endbestände um 1,3 Mio. Tonnen auf 255,9 Mio. Tonnen sinken. Auf dieser Seite des Pazifiks verzeichneten die Weizenfutures solide Gewinne kurz vor dem Wochenende. Am Donnerstag sind die Mais-Futures unter Druck geraten und um 1 bis 3 Cent gefallen. Viele Händler hatten sich im Vorfeld des WASDE-Reports entsprechend an der Börse positioniert oder sogar einen Teil ihrer Kontrakte glattgestellt. In der Woche bis zum 3. Oktober verzeichnete das USDA Maisbestellungen in Höhe von 1,22 Mio. Tonnen, was im Rahmen der Analystenerwartungen lag. Gleichzeitig wurden physisch 1,06 Mio. Tonnen Mais verschifft. In der Türkei sollen aufgrund einer zu schwachen Inlandsproduktion bis Ende des Jahres noch rund 1 Mio. Tonne Mais mit deutlich niedrigeren Zöllen importiert werden. Der ermäßigte Zoll beträgt 5 %, sonst sind es 130 %. Der Euronext-Mais folgte dem Weizen und legte moderat zu.

ZMP Live+ Logo

ZMP Live Expertenmeinung

Die Getreidemärkte zeigten sich in dieser Woche erneut volatil. Während es auf der einen Seite Erntedruck gibt, sorgen besonders in Teilen der USA und Russland die Wetterbedingungen für Schwierigkeiten. Entsprechend gespannt schauen die Marktteilnehmer auf den heutigen WASDE-Report. Der Report wird zeigen, wie die Analysten des USDA die Entwicklungen beurteilen und ob weiterhin solide Erträge zu erwarten sind. 

ZMP Markttrends
Aktuelles von den Märkten kompakt für Sie zusammengefasst

Achtung, du siehst derzeit historische Daten da du entweder kein ZMP Live+ Mitglied oder nicht eingeloggt bist. Hol dir jetzt den Informationsvorsprung!

19.
03.26
12:57

Klarer Bruch im Markt Der Düngemittelmarkt ist aktuell in einer Phase starker Preissprünge („Explosion“) Der Unterschied zu vorher: KW 10: Schock nur im Weltmarkt KW 12: Schock erreicht Europa Stickstoff (Urea, KAS, AHL) Weltmarkt massive Preissprünge Importpreise Europa: Urea bis ~700 €/t Ursache: Angebotsausfall Golfregion explodierende Fracht-…

weiterlesen
12.
03.26
18:51

Der Iran-Konflikt hat bereits starke Preissprünge im Weltmarkt ausgelöst. Die Auswirkungen auf den europäischen Binnenmarkt beginnen sich jetzt erst zu übertragen und könnten in den kommenden Wochen deutlich sichtbar werden. 1️⃣ Weltmarkt (Urea Exportpreise) → reagiert sofort auf geopolitische Ereignisse (Iran-Konflikt). 2️⃣ EU-Importpreise →…

weiterlesen
05.
03.26
12:38

🔥 Aktuelle Preisimpulse durch den Iran-Konflikt Urea- und Stickstoffdüngerpreise sind bereits gestiegen: In der Middle East-Region wurden laut Marktberichten die Preise für Granular-Urea binnen kurzer Zeit deutlich nach oben gezogen, teilweise um mehrere zehn Dollar pro Tonne gegenüber dem Vormonat bzw. Vorwoche. Dabei liegen Märkte für Egypt-Urea…

weiterlesen
Rückrufservice
Beschreiben Sie bitte Ihr Anliegen, damit wir uns auf den Rückruf vorbereiten können.
Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen und willige ein, dass die von mir angegebenen Daten inklusive der Kontaktdaten zwecks Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen elektronisch erhoben und gespeichert werden. Meine Daten werden dabei nur streng zweckgebunden zur Bearbeitung meiner Anfrage genutzt und nicht ohne Einwilligung weitergegeben. Diese Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

Register now

Jetzt registrieren und ZMP Live+ 14 Tage kostenlos testen!
  • Dauerhaft kostenfrei
  • Keine Zahlungsinformationen erforderlich
Hilfe?