Der US Weizenmarkt ging am Donnerstag mit gemischten Vorzeichen aus dem Handel. In Chicago lag der SWR-Weizen mit 3,75 US-Cent im Plus und somit bei 592,25 US-Cent/bushel für den März. In Kansas City zeigte sich HRW Weizen stabil und notierte für den März unverändert bei 601,50 US-Cent/bushel. Der Spring Wheat Markt in Minneapolis stand dagegen unter Druck und gab im Frontmonat um mehrere Cent nach.
Aus Händlersicht kam Unterstützung von der Nachfrageseite. Die wöchentlichen Exportverkäufe der USA erreichten in der Woche bis zum 5. März insgesamt 455.439 t und lagen damit mehr als doppelt so hoch wie in der Vorwoche. Mexiko führte die Käuferliste mit 238.600 t an, gefolgt von China mit 68.900 t und Japan mit 66.700 t. Für die neue Ernte wurden zusätzlich 40.350 t verkauft.
Auch ein Blick auf die Monatszahlen signalisiert solide Nachfrage. Die US Weizenausfuhren im Januar erreichten 1,529 Mio. t und damit den höchsten Januarwert seit drei Jahren.
International nahm Expana eine leichte Anpassung der EU Perspektiven vor. Die Prognose für die Ausfuhren von Weichweizen aus der EU wurde um 0,5 Mio. t auf 27,1 Mio. t gesenkt. Gleichzeitig hob das Analysehaus die Produktionsschätzung für die Saison 2026/27 auf 128,6 Mio. t an. In Paris an der Euronext legte dennoch der Mai zu auf 209,25 €/t um 3,25 €/t.