Die Maispreise zeigten sich am Donnerstag uneinheitlich. Während sich die meisten Termine kaum veränderten oder leicht befestigten, verlor der nahe Juli-Kontrakt um 5,25 US-Cent auf 407,25 US-Cent/bushel. Händler bereiteten sich auf den anstehenden USDA-Bericht am Freitag vor, was für Zurückhaltung am Markt sorgte. Der nationale Durchschnittspreis für Mais an der US-Börse blieb mit 385,25 US-Cent/bushel unverändert.
USDA meldete am Donnerstagmorgen den Verkauf von 110.000 Tonnen Mais an unbekannte Abnehmer, alles für die neue Ernte. Die Exportdaten lagen deutlich über den Erwartungen. Für Altkontrakte wurden 1,262 Mio. Tonnen verkauft, ein 8-Wochen-Hoch und mehr als doppelt so viel wie in der Vorwoche sowie im Vorjahresvergleich. Wichtigste Käufer waren Mexiko mit 69.900 t und Japan mit 436.200 t. Auch für die neue Ernte wurden mit 888.562 Tonnen überdurchschnittliche Mengen gemeldet. Mexiko und Japan zeigten sich erneut als Hauptabnehmer.
Brasilien hob seine Ernteschätzung laut dem monatlichen CONAB-Bericht um 3,72 Mio. Tonnen auf insgesamt 131,97 Mio. Tonnen an. Ursache war insbesondere ein Anstieg der Zweiternte um 3,54 Mio. Tonnen. Eine Bloomberg-Umfrage unter Marktteilnehmern geht im Vorfeld des USDA-Berichts von einer US-Schätzung in Höhe von 132,3 Mio. Tonnen aus.
In Paris an der Euronext schloss der Mais im grünen Bereich für den August. Er gewann um 5,00 € auf 204,25 €/t.