In Chicago lag der Maiskontrakt für Mai mit einem Plus von 3 US-Cent bei 462,50 US-Cent/bushel. Der Dezember-Termin gewann 2,50 US-Cent und notierte bei 489,00 US-Cent/bushel. Spätere Termine zeigten sich stabil bis leicht fester.
Aus Händlersicht bleibt der Markt kurzfristig unterstützt. Die Erwartung stabiler bis leicht steigender Ethanolproduktion für die Woche bis zum 20. März sorgt für eine verhalten bullische Grundstimmung. Die am Mittwoch anstehenden EIA-Daten könnten hier neue Impulse liefern. Unterstützung kam zudem vom Energiemarkt, auch wenn Rohöl nach zwischenzeitlichem Druck nur moderat zulegen konnte.
Fundamental wirkt der internationale Ausblick dagegen eher bremsend. Die ukrainische Maisernte wird von der UAC Union auf 31 bis 32 Mio. t geschätzt und liegt damit leicht über dem Vorjahr. Das zusätzliche Angebot aus der Schwarzmeerregion begrenzt aus Sicht der Marktteilnehmer das Aufwärtspotenzial.
Insgesamt bleibt der Maismarkt in einer engen Spanne gefangen. Während die Nachfrage über den Ethanolsektor stabilisiert, sorgen solide globale Produktionsaussichten für Gegenwind. Händler richten den Blick nun klar auf die kommenden US-Daten, die kurzfristig die Richtung vorgeben dürften. So bewegte sich auch der Juni in Paris zur Seite und blieb bei 209,00 €/t.