Die Maispreise gaben zum Wochenschluss leicht nach. Die Futures beendeten den Freitag mit Verlusten. Der September verlor an der CBoT 2,25 US-Cent auf 399,50 US-Cent/bushel.
Ursache für die schwächere Preisentwicklung waren anhaltend feuchte Wetterprognosen, insbesondere für den östlichen Maisgürtel, wo in der kommenden Woche verbreitet 25 bis 50 mm Regen erwartet werden.
Die US-Exportdaten zeichnen ein gemischtes Bild: Die gesamten Exportverpflichtungen liegen mit 70,11 Mio. Tonnen über dem USDA-Ziel für das laufende Jahr, allerdings bleiben die tatsächlichen Exporte mit 60,17 Mio. Tonnen leicht hinter dem Durchschnitt zurück. Neue Exportverkäufe wurden zwar gemeldet – 102.870 Tonnen an Mexiko sowie 140.000 Tonnen an Südkorea, beide für spätere Liefertermine –, sie reichten jedoch nicht aus, um die Kurse zu stützen.
Neuigkeiten kamen zudem aus Argentinien. Durch die Absenkung der Exportsteuer auf ausgewählte Agrarprodukte von 20 %, unter anderem beim Mais, soll die argentinische Produktion angekurbelt werden.
An der Euronext fiel der Preis für den Novembertermin um 2,75 € auf 194,50 €/t.