Am Mittwoch zeigten sich die US-Maismärkte erneut fester. Die September-25-Kontrakte legten um 4,00 US-Cent auf 405,25 US-Cent/bushel zu, während die Dezember-25- und März-26-Termine jeweils 4,25 US-Cent zulegten und bei 424,00 US-Cent bzw. 441,00 US-Cent/bushel schlossen.
Impulse kamen von der Ethanolseite. Die wöchentliche EIA-Statistik wies eine leicht gestiegene US-Ethanolproduktion von 1,087 Mio. Barrel pro Tag aus, ein Zuwachs um 2.000 Barrel gegenüber der Vorwoche. Gleichzeitig gingen die Lagerbestände um 324.000 Barrel auf 23,635 Mio. Barrel zurück. Trotz leicht rückläufiger Exporte und verhaltener Inlandsnachfrage deutet dies auf eine weiterhin stabile industrielle Verwendung hin.
Die Marktteilnehmer blicken gespannt auf die wöchentlichen US-Exportdaten, die am Donnerstag veröffentlicht werden. Für Altbestände wird mit Exportabschlüssen zwischen 0,5 und 1,2 Mio. Tonnen gerechnet, während bei Neuverträgen Mengen zwischen 400.000 und 900.000 Tonnen erwartet werden.
An der Euronext in Paris gewann der August-Kontrakt leicht um 0,75 € auf 206,50 €/t.