Die US-Maisfutures beendeten den Freitag mit leichten Verlusten: Der September fiel um 1,75 US-Cent auf 382,75 US-Cent/bushel und beendete die Woche mit einem Minus von insegsamt 6,75 US-Cent. Auch der Dezember gab um 1,50 US-Cent auf 405,50 US-Cent/bushel nach.
Fundamentalseitig sorgte eine USDA-Meldung über den Verkauf von 125.000 t Mais der Ernte 2025/26 an unbekannte Ziele für Aufmerksamkeit, konnte den Markt jedoch nicht nachhaltig stützen. Im Vorfeld des Crop Production Reports erwarten Analysten im Schnitt eine Produktion von 15,995 Mrd. bushel. Das läge 290 Mio. bushel über der letzten WASDE-Schätzung und wirkt tendenziell bärisch.
Auf der Exportseite liegen die US-Verpflichtungen für die alte Ernte 70,621 Mio. t bei 101 % der USDA-Prognose. Die tatsächlichen Verschiffungen erreichen 62,89 Mio. t, was 90 % des Ziels entspricht und unter dem üblichen Wert von 93 % liegt. Während die Verkaufszahlen die Stimmung etwas stützen, bleibt der Blick der Händler klar auf die USDA-Zahlen in der neuen Woche gerichtet.
An der Euronext schloss der Mais für den November 1,25 € tiefer und lag bei 191,25 €/t.