Der US Maismarkt knüpfte am Mittwoch an die Kursgewinne nach den USDA Berichten an. Der Septemberkontrakt gewann 6,00 US-Cent und schloss bei 422,75 US-Cent/bushel. Der Dezembertermin legte 6,25 US-Cent auf 442,25 US-Cent/bushel zu.
Für Unterstützung sorgten vor allem die USDA Daten vom Dienstag. Zwar fiel die US Maisfläche mit 95,343 Mio. Acres geringfügig größer aus als im März geplant und lag leicht über den Markterwartungen, deutlich bullischer wurden jedoch die Lagerbestände aufgenommen. Mit 5,295 Mrd. Bushel lagen die Maisvorräte zum 1. Juni klar unter den Analystenschätzungen, obwohl sie das Vorjahresniveau weiterhin übertreffen.
Zusätzlichen Rückenwind lieferte der Ethanolsektor. Nach Angaben der US Energiebehörde stieg die Ethanolproduktion in der vergangenen Woche auf 1,117 Mio. Barrel pro Tag. Zudem erreichte der Maisverbrauch für die Ethanolherstellung im Mai laut NASS mit 471,78 Mio. Bushel den höchsten Wert für diesen Monat seit Beginn der Datenreihe im Jahr 2015. Das unterstreicht die anhaltend robuste Nachfrage aus der Biokraftstoffindustrie.
Nun richtet sich der Blick auf den wöchentlichen USDA Export Sales Bericht. Händler erwarten für die alte Ernte Maisverkäufe zwischen 0,5 Mio. t und 1,1 Mio. t, während für die neue Ernte ebenfalls 0,4 Mio. t bis 1,1 Mio. t prognostiziert werden. An der Euronext ging es hingegen nicht nach oben. Der August verlor um 1,75 € auf 234,25 €/t.