Der Maismarkt hat sich zur Wochenmitte gefestigt gezeigt. In Chicago legte der Mais mit 0,75 US-Cent im März leicht zu und schloss bei 427,00 US-Cent/bushel. Auch der Mai-Kontrakt tendierte fester und gewann 1,00 US-Cent auf 436,75 US-Cent/bushel. Die weiteren Termine behaupteten sich ebenfalls knapp im positiven Bereich.
Eine Bloomberg-Umfrage erwartet für 2026 einen Rückgang der US-Maisfläche um 3,8 Mio. Acres auf 95 Mio. Acres. Die Produktion sehen Analysten bei 15,936 Mrd. bushel, das wären 1,085 Mrd. bushel weniger als im Vorjahr. Eine kleinere Ernte würde tendenziell stützend wirken, doch konkrete Impulse dürfte erst die offizielle USDA-Schätzung liefern.
Zusätzliche Aufmerksamkeit gilt den anstehenden EIA-Daten, deren Veröffentlichung sich wegen des Feiertags zu Wochenbeginn verzögert hat. Sie geben Aufschluss über die Ethanolproduktion und damit über einen zentralen Nachfragesektor für Mais.
International rückt Brasilien in den Fokus. Laut ANEC sollen die Maisexporte im Februar 1,12 Mio. t erreichen und damit leicht über der Vorwochenschätzung liegen. Das unterstreicht die anhaltende Konkurrenz auf dem Weltmarkt und begrenzt vorerst das Aufwärtspotenzial in Chicago.
An der Euronext gewann der März um 0,50 € auf 189,75 €/t.