Die Maisfutures beendeten den Dienstag schwächer. Der März-Termin verlor 1,75 US-Cent und schloss bei 426,50 US-Cent/bushel. Auch der Mai-Kontrakt gab nach und notierte mit einem Minus von 1,25 US-Cent bei 434,75 US-Cent/bushel. Der Juli folgte mit einem ähnlichen Rückgang. Technisch bedingte Verkäufe und ein ruhiger Handel vor den anstehenden EIA-Daten zur Ethanolerzeugung belasteten die Stimmung.
Fundamental konnte auch eine neue Exportmeldung den Markt kaum stützen. Das USDA meldete den Verkauf von 110.000 t US-Mais an unbekannte Käufer. Zusätzlich wurde eine größere Lieferung von 306.000 t Sorghum exportseitig gebucht. Dennoch reichte dies nicht aus, um die bärischen Impulse vom Terminmarkt zu neutralisieren.
International bleibt die Konkurrenz aus Südamerika ein zentraler Faktor. Der brasilianische Exportverband ANEC schätzt die Maisausfuhren im Januar auf 3,39 Mio. t. Das liegt etwas unter der Vorwoche und spürbar unter dem Vorjahreswert von 3,59 Mio. t. Trotz des Rückgangs bleibt Brasilien ein wichtiger Mitbewerber im globalen Exportgeschäft. Trader blicken nun auf die neuen Ethanol-Zahlen vom Mittwoch, die Hinweise auf die inländische Nachfrage liefern dürften.
An der Euronext verlor der März 1,00 € auf 191,00 €/t.