Der US-Maismarkt hat zum Wochenstart weiter nachgegeben und steht klar unter Druck. In Chicago verlor Mais für März 2,50 US-Cent und notierte zuletzt bei 425,75 US-Cent/bushel. Auch der Mai-Kontrakt zeigte Schwäche und gab 2,25 US-Cent auf 433,50 US-Cent/bushel nach. D
Aus Händlersicht kamen mehrere belastende Faktoren zusammen. Der kräftige Rückgang der Rohölpreise wirkte klar negativ auf den Energiesektor und damit auch auf den Maismarkt, während der festere US-Dollar zusätzliche Gegenwinde lieferte. Die wöchentlichen Export Inspektionen meldeten Ausfuhren von 1,136 Mio t. Das lag unter der Vorwoche und deutlich unter dem Vorjahresniveau, auch wenn die kumulierten Verschiffungen im laufenden Vermarktungsjahr weiterhin klar über dem Vorjahr liegen. Japan blieb wichtigster Abnehmer, gefolgt von Mexiko und Kolumbien.
International rückte Brasilien in den Fokus. Die Ernte der ersten Maisernte kommt langsamer voran als im Vorjahr, während die Aussaat der zweiten Ernte bereits weiter ist. Höhere Produktionsschätzungen für beide Ernten unterstreichen jedoch das Angebotspotenzial und wirken aus globaler Perspektive klar bärisch. Insgesamt fehlt dem Markt zum Wochenauftakt ein bullischer Impuls, um die Verluste zu stoppen.
An der Euronext verlor der März 0,75 € auf 192,50 €/t.