Zur Wochenmitte konnten sich die Maispreise behaupten. Der September-Kontrakt an der CBoT schloss mit einem Zuwachs von 1,25 US-Cent bei 399,25 US-Cent/bushel. Auch die übrigen Termine verzeichneten moderate Gewinne.
Unterstützt wurde der Markt durch die wöchentlichen EIA-Daten: Die US-Ethanolproduktion stieg leicht um 9.000 Barrel pro Tag auf 1,085 Mio. bpd. Gleichzeitig sanken die Bestände um 158.000 Barrel auf insgesamt 23,959 Mio. Barrel, obwohl die Exporte leicht rückläufig waren.
Neben diesen Nachrichten schöpfen Bullen weitere Hoffnung im Hinblick auf die Erwartung im Vorfeld des anstehenden USDA-Berichts am Freitag. Hier wird mit einer Senkung der Altbestände um 14 Mio. Bushel auf 1,351 Mrd. Bushel gerechnet. Die Produktion der neuen Ernte könnte aufgrund geringerer Anbauflächen um 75 Mio. Bushel auf 15,746 Mrd. Bushel reduziert werden, was die Lagerprognose leicht auf 1,721 Mrd. Bushel senken würde.
Zuletzt lies der Mais ordentlich Federn, was vor allem mit dem guten Anbauwetter im US-Maisgürtel zusammenhängt. Eine erhöhte Ethanolproduktion und Senkung der Anbaufläche könnte das Abwärts-Momentum mittelfristig etwas einbremsen.
An de Euronext schloss der Mais mit roten Vorzeichen und lag für den August 0,50 € niedriger bei 199,25 €/t.