Die US-Maismärkte schlossen den Handel vor dem Feiertagswochenende mit leichten Gewinnen. Die Terminkontrakte für Juli, September und Dezember 2025 stiegen jeweils zwischen 2,20 und 3,40 US-Cent. So lag der Dezember am Ende bei 437,00 US-Cent/bushel.
Unterstützend wirkten Exportimpulse sowie ein anhaltend günstiger Ausblick für den Außenhandel. Das USDA meldete am Donnerstag eine Privatbestellung über 156.000 Tonnen Mais an unbekannte Abnehmer für das kommende Vermarktungsjahr 2024/25. Die wöchentlichen Exportverkäufe lagen mit 532.745 Tonnen bei den alten Ernten zwar am unteren Ende der Erwartungen, übertrafen jedoch das Vorjahresniveau um fast 50 %. Besonders stark war die Nachfrage aus Südkorea und Mexiko. Die Verkäufe für die neue Ernte beliefen sich auf 940.159 Tonnen – ein Jahreshöchststand.
Darüber hinaus zeigte sich auch die Monatsstatistik der US-Zensusbehörde positiv: Im Mai wurden 7,29 Mio. Tonnen Mais exportiert, was einem Zuwachs von 22 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht.
Für die kommende Woche sind in weiten Teilen des US-Westens Niederschläge von bis zu 50 Millimetern angekündigt. In Paris konnte der Mais für den August an der Euronext ebenfalls zulegen. Der August stieg um 3,75 € auf 202,75 €/t.