Die Maismärkte gaben am Dienstag nach und setzten die Abwärtsbewegung fort. In Chicago verlor der September-Mais 1,75 US-Cent auf 401,25 US-Cent/bushel, der Dezember gab 2,00 US-Cent ab auf 419,75 US-Cent/bushel.
Unter Druck standen die Kurse durch die fortschreitende US-Ernte. Laut NASS waren bis zum 7. September bereits 4 Prozent der Maisflächen abgeerntet. Die Bewertung der Bestände schwächte sich leicht ab, der Anteil „gut bis ausgezeichnet“ fiel um einen Punkt auf 68 Prozent. Das signalisiert zwar eine gewisse Unterstützung, wurde aber von den Erntefortschritten überlagert.
International blieben die Exporte aus Brasilien ein Thema. Das Exportverband ANEC hob seine Prognose für September auf 6,96 Millionen Tonnen an, 590.000 Tonnen mehr als noch in der Vorwoche. Damit bleibt Brasilien ein starker Anbieter am Weltmarkt, was den US-Markt zusätzlich belastet.
Auch an der Euronext ging es um 0,75 € für den November abwärts. Der Termin schloss bei 187,75 €/t.