Die Maisfutures in Chicago haben am Dienstag spürbar nachgegeben. Der März-Kontrakt verlor 5,50 US-Cent und schloss bei 426,25 US-Cent/bushel. Auch der Mai-Termin stand unter Druck und fiel um 6,25 US-Cent auf 435,75 US-Cent/bushel. Die weiteren Fälligkeiten gaben ebenfalls um rund 5 bis 6 US-Cent nach.
Belastend wirkte vor allem der jüngste Exportbericht. Laut USDA wurden in der Woche bis zum 12. Februar 1,492 Mio. t Mais verladen. Das sind gut 7 Prozent weniger als in der Vorwoche und rund 8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Größter Abnehmer war Mexiko mit 517.215 t, gefolgt von Japan und Kolumbien. Trotz der schwächeren Wochenzahl liegt das Exportvolumen seit Beginn des Vermarktungsjahres mit 35,727 Mio. t weiterhin mehr als 44 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Kurzfristig dominierte jedoch die Enttäuschung über das rückläufige Tempo, was den Markt bärisch stimmte.
Der Blick nach Brasilien liefert gemischte Impulse. Die erste Maisernte ist laut AgRural zu 22 Prozent eingebracht und liegt damit hinter dem Vorjahresstand von 29 Prozent zurück. Auch die Aussaat der zweiten Ernte hinkt mit 31 Prozent dem Tempo des Vorjahres hinterher. Aus Händlersicht stützt das zwar perspektivisch, konnte die aktuelle Schwäche in Chicago jedoch nicht auffangen.
An der Euronext schloss der März um 0,25 € tiefer bei 189,00 €/t.