Die Maisfutures haben am Donnerstag mit festem Ton geschlossen. Der März-Kontrakt in Chicago legte um 2,75 US-Cent zu und beendete den Handel bei 433,25 US-Cent/bushel. Auch der Mai gewann 1,50 US-Cent auf 443,50 US-Cent/bushel. Die späteren Termine tendierten ebenfalls fester.
Aus Händlersicht sorgten vor allem Exportmeldungen für Unterstützung. Das USDA bestätigte einen privaten Verkauf von 178.000 t an Japan, davon 154.000 t für 2026/27 und 24.000 t für 2027/28. Zusätzlich summierten sich die wöchentlichen Exportverkäufe auf 682.804 t. Zwar lag das Volumen 29 Prozent unter Vorwoche, übertraf aber das Vorjahresniveau um 1,1 Prozent. Mexiko führte mit 373.600 t vor Japan mit 171.700 t. Die Verkäufe der neuen Ernte blieben mit 11.685 t überschaubar.
Auch international bleibt Bewegung im Markt. Ein südkoreanischer Importeur sicherte sich 135.000 t Mais, ein weiterer schrieb 210.000 t aus. Diese Nachfrage setzt ein stabiles Signal auf der Käuferseite. Aus der Türkei gibt es eine vorläufige Order von 350.000 t Futtermais. Gestützt durch die bullischen Nachrichten reagierte der Juni mit einem Plus von 1,25 € auf 192,75 €/t an der Euronext.