Die Maismärkte gerieten zur Wochenmitte erneut unter Druck. Die US-Futures schlossen am Dienstag mit Verlusten. Der September verlor um 5,20 US-Cent auf 412,20 US-Cent/bushel.
Trotz eines großvolumigen US-Exportgeschäfts in Höhe von 630.000 Tonnen Mais nach Mexiko – davon 554.400 Tonnen für 2025/26 – konnten die Kurse dem Abwärtstrend nicht entgehen. Die Bewertung der Bestände im wöchentlichen USDA Crop Progress Report fielen für den Anteil „gut/ausgezeichnet“ um 2 Prozentpunkte auf 70 %.
Daneben sorgten Entwicklungen in Brasilien für Unsicherheit: Die Exportprognose des Verbandes ANEC wurde für Juni leicht gesenkt, während AgroConsult seine Prognose zur zweiten Maisernte Brasiliens deutlich um 10,4 Mio. t auf 123,3 Mio. t anhob – ein potenzieller Belastungsfaktor für den Weltmarkt. Auch die rückläufigen Rohölpreise, die seit Wochenbeginn um über 13 USD/Barrel nachgaben, wirkten negativ auf die Stimmung im Maismarkt. An der Euronext gab der August um 1,00 € nach und lag zum Handelsschluss bei 196,25 €/t.