Am US-Maismarkt griffen Händler am Donnerstag bei frühen Tiefständen zu. Der Dezember-Kontrakt legte zum Handelsschluss um 1,75 US-Cent zu und notierte bei 419,75 US-Cent/bushel. Auch der Frontmonat September gewann 2,00 US-Cent auf 399,75 US-Cent/bushel.
Impulse kamen aus dem Ethanolsektor: Die wöchentliche Produktion kletterte leicht auf 1,075 Millionen Barrel pro Tag, während die Lagerbestände ebenfalls um 15.000 Barrel auf 22,564 Millionen Barrel zulegten. Die Stimmung bleibt zudem vorsichtig optimistisch vor dem USDA-Exportbericht am heutigen Freitag.
Laut aktuellen Census-Daten wurden im Juli 6,224 Millionen Tonnen Mais ausgeführt, was ein starkes Ergebnis ist, denn mit 16,8 Prozent liegt es über dem Vorjahr und entspricht dem zweithöchsten Juli-Volumen aller Zeiten.
International bleibt Brasilien weiter dominierend. Mit fast 6,85 Millionen Tonnen exportierten sie im August fast dreimal so viel wie im Juli.
An der Euronext hingegen verbuchte der Mais ein Minus von 0,75 € und schloss bei 186,25 €/t für den November.