In Chicago lag der Mais mit 1,75 US-Cent für den März im Plus und somit bei 427,50 US-Cent/bushel. Auch der Mai-Kontrakt zeigte sich freundlich und gewann 3,50 US-Cent auf 439,75 US-Cent/bushel.
Aus Marktsicht kam Unterstützung vom Weizenkomplex, dessen Rally am Freitag auf den Mais übergriff. Auf Wochensicht blieb der März-Kontrakt dennoch unter Druck und gab 4,25 US-Cent nach. Mit Blick auf die laufende Preisfindungsphase für die US-Ernteversicherung liegt der durchschnittliche Dezember-Schlusskurs bislang bei 460,00 US-Cent/bushel und damit 10 US-Cent unter Vorjahr, ein Faktor, den viele Marktteilnehmer genau beobachten.
Fundamental bleibt die Exportseite das stärkste Argument der Bullen. Für die Woche zum 12. Februar meldeten das USDA 1,47 Mio. t Verkäufe. Das liegt zwar unter Vorwoche, aber 1,1 Prozent über dem Vorjahresniveau. Japan führte mit 381.500 t die Käuferliste an, gefolgt von Mexiko und Taiwan. Hinzu kamen 65.700 t Neugeschäft für die neue Ernte. Zusätzlich sicherte sich ein südkoreanischer Importeur 132.000 t in einer nächtlichen Ausschreibung.
An der Euronext konnte der Juni um 2,00 € auf 192,25 €/t.