Die Maisfutures gingen mit Abschlägen ins Wochenende. In Chicago fiel der Mais für Mai um 5,00 US-Cent auf 462,00 US-Cent/bushel. Auch der Juli-Kontrakt gab nach und verlor 4,50 US-Cent auf 473,50 US-Cent/bushel. Die späteren Termine tendierten ebenfalls schwächer.
Trotz der rückläufigen Kurse bleibt die Exportseite ein stabilisierender Faktor. Die US-Verkäufe erreichten 68,875 Mio. t und liegen damit 30 Prozent über dem Vorjahresniveau. Allerdings hinkt das Tempo mit 82 Prozent des USDA-Ziels dem üblichen Durchschnitt hinterher, was aus Händlersicht leicht bärisch zu werten ist.
Der Blick richtet sich nun klar auf die anstehenden USDA-Zahlen. Erwartet wird ein Rückgang der Maisfläche auf 94,37 Mio. Acres, was grundsätzlich stützend wirken könnte. Gleichzeitig dürften die Lagerbestände zum 1. März deutlich über dem Vorjahr liegen, was die bullischen Impulse begrenzt.
Unter dem Strich bleibt der Markt vor den wichtigen Daten defensiv positioniert und anfällig für weitere Rücksetzer. An der Euronext gab der Juni um 0,50 € au 208,25 €/t nach.