In Chicago lag der Mais für den Mai mit einem Minus von 0,50 US-Cent bei 455,00 US-Cent/bushel. Der Dezember-Kontrakt konnte hingegen um 0,75 US-Cent auf 484,25 US-Cent/bushel zulegen.
Der Maismarkt zeigte sich zum Wochenschluss uneinheitlich. Während die alten Termine leicht unter Druck standen, konnten sich die Kontrakte der neuen Ernte behaupten. Unterstützung kommt weiterhin von der Nachfrageseite. Die US-Exportverpflichtungen summieren sich auf 74,1 Mio. t und liegen damit 28 Prozent über dem Vorjahr. Auch wenn erst 88 Prozent der USDA-Prognose erreicht sind und damit hinter dem Fünfjahresschnitt zurückbleiben, sorgt das solide Niveau für eine grundsätzlich stützende Marktstimmung.
Zusätzliche Impulse liefert das internationale Geschäft. Südkoreanische Käufer sicherten sich in zwei Tranchen insgesamt 201.000 t Mais, was die anhaltende Nachfrage auf dem Weltmarkt unterstreicht. An der Euronext konnte der Mais für den Juni um 7,25 € auf 217,50 €/t zulegen.