Die Maisfutures standen am Dienstag weiter unter Druck. Der Juli Kontrakt verlor 5,75 US-Cent und schloss bei 480,00 US-Cent/bushel. Auch die späteren Termine gaben nach, während der schwächere Rohölmarkt zusätzlichen Druck auf den Agrarsektor ausübte.
Belastend wirkte vor allem der schnelle Fortschritt der US Aussaat. Laut USDA waren bis Sonntag bereits 38 % der Maisflächen bestellt und damit vier Prozentpunkte mehr als im Fünfjahresdurchschnitt. Zudem ist der Mais mit 3 % Auflauf deutlich früher entwickelt als üblich. Händler werten die zügigen Feldarbeiten und die insgesamt günstigen Wetterbedingungen klar bärisch.
Vor allem in den nördlichen Plains sowie in Teilen von Iowa und Wisconsin dürfte trockenes Wetter die Aussaat in den kommenden Tagen weiter beschleunigen. Dagegen werden von Missouri bis an die Ostküste Niederschläge zwischen 25 und 76 mm erwartet.
Stützend wirkten dagegen die starken US Exportdaten. Im März exportierten die USA 8,03 Mio. t Mais und damit fast 19 % mehr als im Februar. Es war zugleich das zweitgrößte März Exportvolumen aller Zeiten. Auch die Ausfuhren von legten kräftig zu und signalisierten eine robuste Nachfrage nach US Mais auf dem Weltmarkt. Auch an der Euronext ließ der Juni Federn und verlor um 0,50 € auf 224,75 €/t.