Die US-Maispreise gerieten zur Wochenmitte erneut unter Druck. An der CBoT gaben die Futures am Dienstag um 5 bis 7 Cent nach, wobei der September-Kontrakt unter die psychologisch wichtige Marke von 400,00 US-Cent/bushel fiel und schlussendlich bei 398,00 US-Cent lag. Der Dezember-Kontrakt notierte mit 414,25 US-Cent/bushel ebenfalls schwächer.
Fundamental stützend wirkte eine Exportmeldung des USDA über den Verkauf von 112.776 Tonnen Mais an Mexiko für die neue Vermarktungssaison. Jedoch belasteten witterungsbedingte Faktoren die Stimmung: Für den mittleren US-Maisgürtel wurden in dieser Woche Regenmengen zwischen 25 bis 50 mm erwartet, wodurch sich die Ernteaussichten verbessern könnten. Schon in den vergangenen Wochen hatten hervorragende Anbaubedingungen für den Mais den Bären in die Hände gespielt. Der Anteil der Bestände mit guter bis ausgezeichneter Bewertung stieg ebenfalls um 1 % auf 74 %.
An der Euronext verlor der Mais 0,75 € für den August und lag bei 199,75 €/t.