Mais-Futures in den USA konnten zum Monatsende weiter zulegen. In Chicago schloss der September-Termin mit einem Plus von 2,25 US-Cent bei 394,00 US-Cent/bushel. Der Dezember zog um 1,50 US-Cent auf 413,75 US-Cent/bushel an.
Marktunterstützend wirkten mehrere gemeldete Exportverkäufe: Für die Vermarktungssaison 2025/26 wurden am Donnerstag insgesamt 376.000 Tonnen an Kolumbien, Südkorea und unbekannte Käufer bestätigt. Bereits am Mittwoch hatte das USDA für die Woche bis zum 24. Juli alte Ernteverkäufe in Höhe von 340.924 Tonnen gemeldet. Während das Volumen im Rahmen der Erwartungen lag, übertraf es das Vorjahresniveau deutlich. Japan war mit 175.400 Tonnen Hauptabnehmer. Bei der neuen Ernte wurde mit 1,892 Mio. Tonnen ein Jahreshoch erreicht – darunter größere Mengen an unbekannte Abnehmer sowie Südkorea.
Zusätzlichen Rückenwind gaben politische Signale: Die USA haben laut Präsident Trump ein neues Handelsabkommen mit Südkorea geschlossen, das den US-Zollsatz auf südkoreanische Waren auf 15 % festlegt. Die Zollaussetzung mit Mexiko wurde zudem um weitere 90 Tage verlängert.
In leichtes Minus verzeichnete der November an der Euronext, wo er 0,50 € tiefer bei 194,75 €/t schloss.