Mais legte am Donnerstag moderat zu und folgte damit dem positiven Trend am US-Weizenmarkt. In Chicago stieg der März-Termin um 2,25 US-Cent auf 424,00 US-Cent/bushel. Der Mai gewann 2,50 US-Cent und notierte bei 432,25 US-Cent/bushel, während Juli bei 438,50 US-Cent/bushel ebenfalls 2,25 US-Cent zulegte.
Unterstützung kam auch vom Ethanolsektor. Zwar fiel die US-weite Produktion in der Woche bis zum 16. Januar auf 1,119 Mio. Barrel pro Tag und damit 77.000 Barrel unter das Rekordniveau der Vorwoche, doch die Ausfuhren stiegen um 99.000 bpd auf 218.000 bpd, was nahe dem historischen Höchstwert liegt. Auch die Raffinerien erhöhten ihre Ethanolverarbeitung leicht. Der Lageraufbau auf 25,739 Mio. Barrel wirkte sich kaum belastend aus, da er vor allem auf Ostküste und Golfregion konzentriert war.
Im Fokus steht nun der USDA-Exportbericht am heutigen Freitag. Analysten erwarten für die Woche zum 15. Januar Buchungen zwischen 1,9 und 3,1 Mio. t. Tägliche Verkäufe in Höhe von 1,828 Mio. t wurden bereits gemeldet. Das ist ein bullisches Signal, das die Erwartungen weiter anheizt.
An der Euronext verlor der Mais um 0,50 € auf 192,50 €/t.