Die Maiskontrakte zeigten sich zur Wochenmitte erholt und machten einen Teil der Vortagesverluste wett. Der September legte um 2,50 US-Cent zu und schloss bei 374,00 US-Cent/bushel. Auch der Dezember zog an und beendete den Handel mit einem Plus von 2,75 US-Cent bei 397,25 US-Cent/bushel.
Stützend wirkte vor allem der Energiemarkt: Die US-Ethanolproduktion stieg laut EIA in der Woche bis zum 8. August um 12.000 Barrel pro Tag auf 1,093 Millionen. Noch stärker fiel der Rückgang der Lagerbestände ins Gewicht. Diese sanken um über eine Million Barrel auf den niedrigsten Stand seit Dezember. Auch die Exporte zogen leicht an. Die gestiegene Nachfrage nach Ethanol stärkt die Perspektive für Mais als Rohstoff.
Bärische Impulse könnte die Anbauausweitung in Argentinien liefern: Die Getreidebörse in Rosario rechnet mit einem Plus von 15 bis 20 Prozent für 2025/26. Das dürfte den globalen Angebotsdruck mittelfristig erhöhen. Argentinien verringerte zuletzt die Exportsteuer auf ausgewählte Agrargüter, was die Landwirte vor Ort nun ausnutzen wollen.
Der November schloss an der Euronext unverändert bei 187,50 €/t.