Die US-Maisfutures haben sich am Donnerstag leicht befestigt gezeigt. Der Juli-Kontrakt in Chicago legte um 1,00 US-Cent zu und schloss bei 463,75 US-Cent/bushel, während der Dezember-Termin um 1,25 US-Cent auf 483,50 US-Cent/bushel anzog.
Unterstützung kam vor allem von den Exportzahlen. Mit 1,316 Mio. t lagen die wöchentlichen Verkäufe zwar auf einem Dreiwochentief, übertrafen jedoch weiterhin das Vorjahresniveau deutlich. Südkorea und Japan traten als zentrale Käufer auf, während auch anonyme Destinationen größere Mengen sicherten. Besonders bullisch werten Händler die neuen Ernteverkäufe: Mit 440.110 t wurde der zweithöchste Wochenwert der laufenden Vermarktungssaison erreicht, vollständig getragen von Mexiko.
Zusätzliche Nachfrageimpulse kamen über den internationalen Markt, wo südkoreanische Importeure weitere 134.000 t Mais in einem privaten Geschäft kauften.
Fundamental erhält der Markt zudem Rückenwind durch die globale Bilanz. Der Internationale Getreiderat senkte die weltweite Maisproduktion um 3 Mio. t und reduzierte gleichzeitig die Endbestände für 2026/27 auf 292 Mio. t. Diese Entwicklung wirkt preisstützend, da sie auf eine etwas engere Versorgungslage hindeutet. An der Euronext legte der Juni um 3,50 € auf 210,25 €/t zu.