Die Maisfutures in Chicago haben den Freitag mit Aufschlägen beendet und damit eine feste Wochenbilanz untermauert. Der Mai-Termin zog um 3,50 US-Cent an auf 468,25 US-Cent/bushel, während der Dezember-Kontrakt um 4,50 US-Cent zulegte und bei 498,75 US-Cent/bushel schloss. Auch die übrigen Termine tendierten fester.
Aus Händlersicht lieferten mehrere Faktoren Unterstützung. Eine gemeldete private Exportbuchung über 148.240 t Mais an unbekannte Destination wirkte unmittelbar bullisch und unterstrich die solide Nachfrage. Gleichzeitig zeigt sich der Exportsektor insgesamt robust: Mit 75,7 Mio. t liegen die bisherigen Verpflichtungen 29 % über dem Vorjahr, auch wenn sie leicht hinter dem üblichen Fortschritt zurückbleiben.
Zusätzlichen Rückenwind brachte die Verarbeitung: Die Maisvermahlung für Ethanol erreichte im März 474,4 Mio. Bushel und lag damit deutlich über Februar sowie über dem Vorjahresniveau. Das signalisiert eine anhaltend starke industrielle Nachfrage.
Am Terminmarkt verstärkten Käufer die Bewegung. Marktteilnehmer bauten ihre Netto-Long-Positionen deutlich aus, während Produzenten verstärkt auf der Verkaufsseite aktiv waren. An der Euronext verlor der Juni am Donnerstag 1,25 € auf 223,50 €/t.