Die Maiskontrakte an der CBoT sind mit Verlusten ins Wochenende gegangen. Der Frontmonat September lag mit einem Rückgang von 4,50 US-Cent bei 389,50 US-Cent/bushel. Auch der Dezember-Termin gab nach und schloss mit 3,00 US-Cent im Minus bei 410,75 US-Cent/bushel.
Fundamentale Impulse lieferte erneut der Exportmarkt: Insgesamt 1,15 Mio. Tonnen Mais wurden vergangene Woche für die Saison 2025/26 gemeldet. Zwei größere Einzelverkäufe über 125.000 t und 227.160 t gingen jeweils an unbekannte Käufer. Positiv fällt die Ethanolverwertung aus: Im Juni wurden laut USDA 447,97 Mio. bushel Mais für die Produktion verwendet – ein Zuwachs von 0,8 % gegenüber Mai und 0,41 % über dem Vorjahreswert. Zusammenfassend lässt sich demnach festhalten, dass durchaus Nachfrage besteht, jedoch nicht genügend, um den Kurs nachhaltig zu stützen. Die Anbaubedingungen sind in den wichtigsten Regionen der Welt nahezu optimal für den Mais. Dies setzt den Kurs spürbar unter Druck. Hinzu kommen nun die Exportsorgen durch die neu angekündigten Zölle, die für weitere Unsicherheit im Exportgeschäft sorgen.
Auch an der Euronext gab der Mais nach und lag für den November um 0,50 € niedriger. Der Preis lag somit bei 194,25 €/t.