Der US-Maismarkt konnte sich am Dienstag spürbar befestigen. In Chicago lag der März-Kontrakt mit einem Plus von 2,75 US-Cent fester und schloss bei 428,50 US-Cent/bushel. Auch der Mai-Termin zeigte Stärke und gewann 2,25 US-Cent auf 435,75 US-Cent/bushel. Der Juli-Kontrakt tendierte ebenfalls freundlich und schloss mit einem Aufschlag von rund 2 US-Cent.
Aus Händlersicht kamen die wichtigsten Impulse von der Nachfrageseite. Der am Montag veröffentlichte monatliche Grain Crushings Report der NASS bestätigte eine ausgesprochen robuste Ethanolverarbeitung. Im Dezember wurden 488,26 Mio. bushel Mais für die Ethanolproduktion eingesetzt, ein Rekordwert für diesen Monat und rund 5,1 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Seit Beginn des Vermarktungsjahres summiert sich der Maisverbrauch für Ethanol nun auf 1,863 Mrd. bushel und liegt damit leicht über dem Vorjahr. Diese Zahlen wirkten klar stützend für den Markt.
Gleichzeitig richten sich die Blicke auf die am Mittwoch erwarteten EIA-Daten. Marktteilnehmer rechnen überwiegend mit einem Rückgang der wöchentlichen Ethanolproduktion. Diese Erwartung konnte die Kurse jedoch nicht bremsen, da die strukturell hohe Nachfrage den Ton angab.
Unterstützung kam zudem vom Exportmarkt. Ein südkoreanischer Importeur sicherte sich in einer Ausschreibung insgesamt 134.000 t Mais. Das unterstreicht das anhaltende Kaufinteresse am Weltmarkt und verleiht den US-Preisen zusätzliche Stabilität. Insgesamt bleibt der Maismarkt gut unterstützt.
An der Euronext gab der März hingegen um 1,50 € auf 191,00 €7t nach.