Der US-Maismarkt konnte am Mittwoch leichte Gewinne behaupten. In Chicago schloss der März-Kontrakt mit einem Plus von 1,00 US-Cent bei 429,50 US-Cent/bushel. Auch die Folgemonate legten moderat zu und signalisierten aus Händlersicht eine vorsichtige Stabilisierung nach den jüngsten Abgaben.
Unterstützung kam unter anderem vom festen Sojabohnenmarkt, der auf den Maiskomplex ausstrahlte. Zusätzlich meldete das USDA am Morgen einen privaten Exportverkauf über 130.480 t Mais an unbekannte Bestimmungsorte. Der Markt richtet den Blick nun auf die wöchentlichen Exportzahlen am heutigen Donnerstag. Erwartet werden Verkäufe zwischen 0,8 und 2,1 Mio. t für die Berichtswoche. Ein solides Ergebnis würde die aktuelle Erholung untermauern.
Gemischte Signale lieferte der Energiesektor. Laut EIA sank die US-Ethanolproduktion in der vergangenen Woche deutlich auf 956.000 Barrel pro Tag. Die Ethanolbestände gingen zurück, während die Exporte zulegten. Gleichzeitig reduzierten Raffinerien ihren Ethanoleinsatz spürbar. Insgesamt wirkten die Daten leicht belastend, ohne jedoch den Maismarkt aus dem Tritt zu bringen.
International sorgte ein Kauf aus Südkorea für zusätzliche Nachfragefantasie. Ein Importeur sicherte sich am Dienstag 65.000 t Mais in einem privaten Tender. An der Euronext gewann der März um 0,50 € auf 191,50 €/t.