Der Maismarkt zeigte sich zum Wochenauftakt schwächer und konnte dem allgemeinen Abwärtsdruck an den Getreidebörsen nicht entkommen. In Chicago verlor der März-Mais 3,25 US-Cent und schloss bei 436,50 US-Cent/bushel. Der Mai-Kontrakt gab ebenfalls um 3,25 US-Cent nach und beendete den Handel bei 444,50 US-Cent/bushel. Auch der Juli lag mit einem Minus von 2,75 US-Cent im roten Bereich und notierte bei 451,00 US-Cent/bushel.
Belastet wurde der Markt nicht nur durch die anhaltenden Verluste beim Weizen, sondern auch durch rückläufige Ölpreise. Der Crude-Preis gab um 1,61 Dollar je Barrel nach, was sich negativ auf die Stimmung im Bioenergiesektor auswirkte. Vor dem Ethanolbericht der EIA am heutigen Mittwoch bleiben viele Marktteilnehmer zurückhaltend. Erwartet wird bestenfalls eine stabile, möglicherweise aber leicht rückläufige Produktionsrate, was der Nachfrage nach Mais weiteren Wind aus den Segeln nehmen könnte.
An der Euronext verlor der März um 0,75 € auf 185,25 €/t.