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07.25
10:17

Mais: mögliche Rekordernte setzt Mais weiterhin unter Druck

Die US-Maisfutures setzten ihre Verluste am Dienstag fort. An der Börse in Chicago gab der September-Kontrakt um 4,50 US-Cent nach und schloss bei 389,25 US-Cent/bushel. Auch der Dezember-Kontrakt verlor 3,00 Cent auf 411,00 US-Cent/bushel. Insgesamt blieben die Kurse damit in der Verlustzone, nachdem es im Tagesverlauf zunächst Anzeichen einer Erholung gegeben hatte.

Laut USDA befanden sich per 27. Juli 73 % der US-Maisbestände in der Kategorie gut/ausgezeichnet. Hierbei handelt es sich zwar um einen Rückgang um einen Punkt gegenüber der Vorwoche, trotzdem sind die Werte rekordverdächtig hoch.

Am Exportmarkt sicherte sich Südkorea in einer Ausschreibung 132.000 t Mais, zudem sucht Taiwan nach weiteren 65.000 t. In Brasilien wird das Importvolumen laut ANEC im Juli bei 4,18 Mio. t erwartet – etwas höher als zuletzt geschätzt und deutlich über dem Vorjahreswert (3,55 Mio. t). Die wöchentliche Ethanolproduktion in den USA wird heute aktualisiert. Händler rechnen mit einem leichten Rückgang.

Das schwache Kursplus an der Euronext vom gestrigen Tag, gab der Mais für den November wieder ab. So lag er 0,75 € tiefer bei 194,50 €/t. 

Quelle
VR AGRAR
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