Die Maismärkte gerieten zu Wochenbeginn deutlich unter Druck. Die Terminpreise gaben am Montag um 7 bis 9,5 US-Cent nach, wobei der Juli-Kontrakt bei 419,25 US-Cent/bushel schloss.
Belastend wirkten insbesondere die Exportzahlen: Die US-Inspektionen beliefen sich in der Woche bis zum 19. Juni auf 1,48 Mio. Tonnen – ein Rückgang um knapp 13 % zur Vorwoche. Dennoch lag das Exportvolumen noch rund 28 % über dem Vorjahresniveau. Größte Abnehmer waren Mexiko und Japan. Die Wettervorhersage für den Maisgürtel in den USA verspricht warmes und feuchtes Wetter. Perfekte Bedingungen für den Mais, der laut USDA-Bericht schon zu 97 % aufgelaufen ist.
In Südamerika schreitet die zweite Maisernte in Brasilien deutlich langsamer voran als im Vorjahr. Laut AgRural wurden bislang nur 13 % der Flächen im Zentrum-Süd geerntet – ein Rückstand gegenüber 34 % im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt. Auch an der Euronext ließ der Mais Federn. So verlor er 1,50 € für den August und lag zum Schluss bei 197,36 €/t.