Der Maismarkt geriet zum Wochenauftakt unter Druck. In Chicago verlor der Dezember-Kontrakt 3,75 US-Cent und schloss bei 407,00 US-Cent/bushel. Der Frontmonat September notierte bei 387,00 US-Cent, ein Minus von 2,50 US-Cent.
Die aktuellen USDA-Zahlen zeigen beim US-Mais nur geringe Veränderungen: Der Zustand der Pflanzen bleibt mit 73 % in der Bewertung gut/ausgezeichnet stabil.
Die wöchentlichen Exportinspektionen enttäuschten: In der Woche bis zum 31. Juli wurden 1,208 Mio. t Mais verschifft – ein Rückgang von 21,18 % gegenüber der Vorwoche und 5,08 % unter dem Vorjahreswert. Größte Abnehmer waren Mexiko (572.682 t), Kolumbien (182.950 t) und Japan (147.823 t). Seit Beginn des Vermarktungsjahres summieren sich die Ausfuhren auf 61,56 Mio. t – das sind allerdings 28,36 % mehr als im Vorjahr.
Das gute Anbauwetter, was von warmen Temperaturen und vielen Niederschlägen geprägt ist, lässt eine Rekordernte vermute. Hinzu kommen die neuen Zollankündigungen von Trump, die einen Export erschweren würde.
Auch an der Pariser Euronext folgte der Kurs dem Trend und gab um 1,25 € auf 193,00 €/t für den November nach.