Der US Maismarkt verabschiedete sich vor dem verlängerten Feiertagswochenende mit einem uneinheitlichen Handel. Der Septemberkontrakt gewann 0,25 US Cent und schloss bei 423,00 US Cent/bushel, während der Dezembertermin 0,75 US Cent auf 441,50 US Cent/bushel nachgab. Viele Marktteilnehmer hielten sich vor dem US Unabhängigkeitstag mit neuen Positionierungen zurück.
Für Unterstützung sorgten die jüngsten Exportzahlen des USDA. In der Woche bis zum 25. Juni summierten sich die Verkäufe der alten Ernte auf 732.070 t. Das lag leicht unter der Vorwoche, übertraf den Wert des Vorjahres jedoch um 37,4 Prozent. Größter Käufer war Mexiko mit 261.000 t, gefolgt von Kolumbien mit 201.100 t und Portugal mit 169.200 t.
Auch die Nachfrage nach Mais der Ernte 2026 fiel solide aus. Mit 767.756 t erreichten die Verkäufe den höchsten Stand seit drei Wochen. Mexiko führte auch hier die Käuferliste mit 272.700 t an. Die bislang gebuchten Exporte für die Vermarktungssaison 2026/27 liegen mit 6,147 Mio. t rund 35,6 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Auf der Wetterseite rechnen die Prognosen in den kommenden sieben Tagen mit Niederschlägen von 25 bis 76 mm in Teilen der nördlichen Corn Belt Regionen. Zu Wochenbeginn soll das Wetter wieder trockener werden. Auch an der Euronext sah es Verhalten für den Mais aus. Der August verlor um 0,25 € auf 234,00 €/t.