Der US Maismarkt beendete die Woche schwächer, konnte sich zum Handelsschluss aber von den Tagestiefs lösen. In Chicago lag der Märzkontrakt mit minus 2,50 US-Cent bei 428,25 US-Cent/bushel. Der Mai verlor 3,25 US-Cent und schloss bei 435,75 US-Cent/bushel. Der Juli zeigte sich ebenfalls schwächer und gab um mehrere Cent nach. Belastend wirkte vor allem die festere US-Währung, die am Freitag zusätzlichen Gegenwind lieferte.
Aus Händlersicht blieb der Abgabedruck moderat, da die Nachfrage auf dem Weltmarkt weiterhin überzeugt. Die wöchentlichen Exportverkäufe summieren sich inzwischen auf 57,694 Mio t und liegen damit 33 Prozent über dem Vorjahresniveau. Gleichzeitig sind bereits 71 Prozent der USDA Exportprognose verkauft, deutlich mehr als der langjährige Durchschnitt von 67 Prozent. Das wirkt grundsätzlich stützend, auch wenn es zum Wochenausklang nicht für einen Preisanstieg reichte.
International richtet sich der Blick nach Südamerika. Die Börse in Buenos Aires meldet für Argentinien einen Anteil von 46 Prozent der Maisbestände in guter bis sehr guter Verfassung. Das ist ein Rückgang gegenüber der Vorwoche und damit leicht bullisch zu werten, liegt aber weiterhin klar über dem Vorjahresniveau. Insgesamt überwiegt zum Monatsende eine vorsichtige, abwartende Haltung am Markt.
An der Euronext stieg der März um 0,75 € auf 193,25 €/t.